Rekordweltmeister Lewis Hamilton sorgt für eine Rotphase im letzten Freien Training in Madrid. Er kommt von der Strecke ab und sorgt dann für einen interessanten Dialog. Schnellster ist Antonelli. Lewis Hamilton hat im letzten Freien Training zum Großen Preis von Spanien eine längere Unterbrechung verursacht. Vor der Qualifikation an diesem Samstag um 16.00 Uhr (Sky und RTL) auf dem neuen Kurs in Madrid verbremste sich der 41 Jahre alte Formel-1-Rekordweltmeister. Mit seinem Ferrari krachte Hamilton in die Streckenbegrenzung. Kurz vor Schluss erwischt es auch noch Oliver Bearman Nach einer langen Unterbrechung raste WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli auf Platz eins im Mercedes. Zweiter wurde Charles Leclerc im zweiten Ferrari vor Oscar Piastri und Weltmeister Lando Norris jeweils von McLaren. Dahinter reihte sich Max Verstappen im Red Bull als Fünfter ein vor dem WM-Zweiten und Antonelli-Teamkollegen George Russell . Im Klassement liegt der Brite 66 Punkte hinter dem Italiener. Nico Hülkenberg wurde im Audi Achter, ehe es in der Schlussminute erneut zu einem Crash kam. Diesmal erwischte es Oliver Bearman im Haas. Hamilton hatte nach seinem Unfall sogar noch mal die Fahrt fortgesetzt. Er wollte den Wagen in die Box bringen. Der Frontflügel war allerdings demoliert, Teile blockierten ein Vorderrad. Aus der Box kam die Aufforderung, den Wagen zu stoppen. Hamilton entgegnete: "Das Auto fährt." Er solle am sichersten Platz stoppen, funkte der Renningenieur an den Briten wieder zurück und wies ihn auch noch darauf hin, dass Hamilton vorne einen Platten habe. "Das kann ich sehen, das kann ich sehen", betonte Hamilton, ehe er den Wagen dann doch abstellte. Um den Fahrern auf dem neuen Kurs nicht noch mehr Zeit zu rauben, wurde die mitlaufende Uhr während der Unterbrechung gestoppt.