Der DFB überträgt die Organisation der Frauen-Bundesliga an den Ligaverband FBL. Das beschlossen die Delegierten des außerordentlichen DFB-Bundestags einstimmig. Die Frauen-Bundesliga wird ab kommendem Sommer nicht mehr vom Deutschen Fußball-Bund organisiert. Die Ausgliederung beschloss der digital abgehaltene außerordentliche DFB-Bundestag einstimmig. Damit ist der im vergangenen Dezember gegründete Ligaverband (FBL e.V.), der schon jetzt die Interessen der 14 Bundesligisten vertritt, ab 1. Juli 2027 allein für die Bundesliga verantwortlich. Der DFB verständigte sich mit der FBL auf einen Pacht- und einen Grundlagenvertrag, der die rechtlichen, organisatorischen und finanziellen Beziehungen zwischen den beiden Verbänden regelt. Die FBL-Präsidentin - derzeit Eintracht Frankfurts Frauenfußballchefin Katharina Kiel - erhält einen Sitz als Vizepräsidentin im DFB-Präsidium. Das Modell orientiert sich an der Struktur der Bundesliga, ehemals Deutsche Fußball Liga (DFL), im Männerfußball.