Vor zwei Jahren schreibt Sabrina Wittmann deutsche Fußballgeschichte. Nun wird ihr ein durchwachsener Saisonstart zum Verhängnis. Der FC Ingolstadt trennt sich mit sofortiger Wirkung von Cheftrainerin Sabrina Wittmann. Das verkündete der Drittligist am Donnerstagmorgen. Wittmann hatte Ingolstadts Profimannschaft im Mai 2024 zunächst als Interimstrainerin übernommen. In vier Spielen überzeugte sie die Vereinsführung und wurde zur Cheftrainerin befördert. Wittmann wurde damit zur ersten Cheftrainerin im deutschen Herrenprofifußball. Klopps DFB-Debüt: Für den größten Lacher sorgte nicht der Bundestrainer Hoeneß vor Gericht: Urteil im Baumstreit Der 35-Jährigen wird damit der durchwachsene Saisonstart zum Verhängnis. Ingolstadt hat von den ersten sieben Drittligaspielen lediglich zwei gewonnen, zuletzt setzte es eine 0:3-Niederlage bei Viktoria Köln. In der Tabelle finden sich die Bayern damit lediglich auf dem 13. Rang wieder, zwei Punkte vor einem Abstiegsplatz. Ingolstadt hält "Neuausrichtung für erforderlich" "Ich hätte sehr gerne weitergemacht und den Weg mit einer Mannschaft voller außergewöhnlicher Charaktere fortgesetzt", wird Wittmann in der Mitteilung des Vereins zitiert. "Leider ist das Vertrauen hierfür nicht mehr da und der Verein hat sich für eine andere Lösung entschieden. Ingolstadt war für mich mehr als irgendein Verein. Hier war ich zu Hause." Harald Gärtner, Geschäftsführer Sport und Kommunikation des FC Ingolstadt 04, erklärte unterdessen die Entscheidung: "Dieser Schritt folgt einer intensiven Betrachtung der saisonübergreifenden sportlichen Entwicklung und der Ergebnisse im bisherigen Saisonverlauf der 3. Liga. Vor diesem Hintergrund erachten wir eine Neuausrichtung für erforderlich, um zum jetzigen Zeitpunkt neue Impulse für die weiteren Aufgaben setzen zu können." Eine Nachfolgeregelung auf der Trainerbank hat der Drittligist nicht kommuniziert, dies soll aber zeitnah erfolgen.