Zwei Männer geben sich in München als ausländische Polizisten aus. Doch die Polizei wird misstrauisch. In München haben Polizisten am Mittwoch (23. September) zwei Männer festgenommen, die sich mit gefälschten Ausweisen als ausländische Beamte ausgegeben haben sollen. Zuvor hatten die Männer versucht, mit einem Auto in den Sperrbereich rund um die Theresienwiese zu fahren. Wie die Polizei mitteilte, hatten sich die Männer als Polizisten aus dem europäischen Ausland ausgegeben. Einer habe sich mit einer Umhängemarke ausgewiesen. Die Einsatzkräfte verwiesen die Männer zunächst aus dem Sperrring um die Theresienwiese . Newsblog zum Oktoberfest : Mega-Ansturm auf Festwiese Hartnäckige Betrüger? Falsche Polizeibeamten festgenommen Kurze Zeit später hätten die beiden erneut versucht in den Sperrbereich zu gelangen, diesmal aber aus südwestlicher Richtung zwischen Mozart- und Goethestraße. Die Beamten führten daraufhin eine Personenkontrolle durch. Dabei seien im Auto mehrere augenscheinlich selbst hergestellte Dienstausweise und Marken gefunden worden, wie die Polizei mitteilte. Die Polizisten stellten nach Polizeiangaben zudem höhere Summen Bargeld, mehrere Bankkarten und diverse Werbegegenstände sicher. Nach Rücksprache mit einer Ermittlungsrichterin durchsuchten die Beamten das Auto. Gegen beide Männer wird wegen Urkundenfälschung und Amtsanmaßung ermittelt. Der 54-Jährige mit mazedonischer und bulgarischer Staatsangehörigkeit wurde nach Zahlung einer Sicherheitsleistung im vierstelligen Bereich entlassen. Den 52-jährigen Mazedonier nahmen die Beamten fest und überstellten ihn der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München. Das Kommissariat 65 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.