Der Sonntagabend ist für viele Menschen in Deutschland verplant – für den ARD-Krimi. Die "Tatort"-Folge diesen Sonntag führt nach Franken. Sonntag, 20.15 Uhr – dieser Termin ist seit Jahrzehnten gesetzt: Dann beginnt im Ersten entweder der "Tatort" oder ein neuer "Polizeiruf 110". Seit 1970 verfolgen Millionen Menschen regelmäßig neue Kriminalfälle aus deutschen, österreichischen und Schweizer Städten. Verschiedene Ermittlerteams klären in 90 Minuten Mordfälle auf: ein deutsches Erfolgsrezept. Diese Kommissaren ermitteln in "Gottesgarten" Sonntag, 25. Oktober 2026, um 20.15 Uhr zeigt die ARD den "Tatort" aus Franken. Die Kollegen Felix Voss (Fabian Hinrichs) und Wanda Goldwasser (Eli Wasserscheid) ermitteln mit ihrer neuen Kollegin Emilia Rathgeber (Rosalie Thomass) im Fall mit dem Titel "Gottesgarten". Darum geht es im "Tatort" aus Franken Eigentlich sieht der neue Fall nach einer klaren Sache aus, als Felix Voss mit seiner neuen Kollegin Emilia Rathgeber den Mord im Rotlichtviertel untersucht. Dem Travestiekünstler Elias Schaller wurde in einem Stundenhotel die Kehle aufgeschnitten. Die beiden Ermittler gehen von einem Gewaltverbrechen aus. Schwieriger gestaltet sich allerdings die Spurensuche, denn DNA gibt es viel am Tatort und die Ermittler finden keinen Ansatzpunkt. Erst Wanda Goldwassers Hinweis auf das Elternhaus des Opfers bringt etwas Licht ins Dunkel und wirft die Theorie eines simplen Gewaltverbrechens über den Haufen. Kommende "Tatort" und "Polizeiruf 110"-Termine im Überblick Die kommenden Sendetermine sind wie folgt geplant: "Polizeiruf" aus Rostock (2026) : "Sie haben Namen" – Sonntag, 1. November, um 20.15 Uhr "Tatort" aus Zürich (2026) : "Frei wie ein Adler" – Sonntag, 8. November, um 20.15 Uhr "Tatort" aus Münster (2026) : "Narrentanz" – Sonntag, 15. November, um 20.15 Uhr Während der "Tatort" 1970 in der Bundesrepublik als Antwort der ARD auf die erfolgreiche ZDF-Serie "Der Kommissar" ins Leben gerufen wurde, ist der "Polizeiruf 110" ein Konzept aus der ehemaligen DDR . Nach der Wiedervereinigung führten die ARD-Anstalten das Format weiter. Dennoch ist der "Polizeiruf" deutlich seltener zu sehen als sein Pendant. Gespielt wird dabei nicht immer nur am Sonntag: Auch an Feiertagen wie Neujahr, Ostermontag oder dem zweiten Weihnachtstag sendet die ARD neue Folgen. In der Sommerpause hingegen – meist zwischen Ende Juni und Ende August – werden Wiederholungen gezeigt. "Tatort" versus "Polizeiruf 110": ein ungleiches Duell Von rund 40 Erstausstrahlungen bei den Sonntagskrimis, die Das Erste pro Jahr zeigt, sind in der Regel sieben bis zehn Folgen aus dem "Polizeiruf 110"-Kosmos. Das Ungleichgewicht liegt auf der Hand: Während es insgesamt 22 aktive Teams beim "Tatort" gibt, schicken beim "Polizeiruf 110" lediglich fünf Städte ihre Kommissare ins Rennen. Die beiden Krimiklassiker der ARD haben sich trotz wachsender Konkurrenz, Mediatheken, Streamingdiensten und veränderter Sehgewohnheiten etabliert. Keine andere fiktive TV-Marke verfügt über eine solche Strahlkraft. Reichweiten unter sechs Millionen Zuschauern sind die Ausnahme, "Tatort"-Teams wie das Münster-Duo brechen nahezu alljährlich Quotenrekorde.