Zürich. Seitenweise Protokolle und manch kurioses Detail – und kein einziges gutes Wort für den Kaiser: Mit der Veröffentlichung des Garcia-Berichts durch die Fifa ist auch die Rolle von Franz Beckenbauer im lange skandalumwitterten Vergabeprozess der WM-Turniere an Russland und Katar wieder in den Mittelpunkt gerückt. Großen Raum nimmt dabei die Fragebogen-Affäre ein, die Beckenbauer mitten während der WM 2014 eine provisorische 90-Tage-Sperre einbrachte, die nach 14 Tagen endete, weil der deutsche Fifa-Wahlmann notgedrungen einlenkte.