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Walldorf: "Ein Jahr der Verkehrsunfälle"

Walldorf. Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Walldorf stand der Bericht von Kommandant Frank Eck. Die Feuerwehr wurde nach seinen Worten im vergangenen Jahr zu insgesamt 181 Einsätzen alarmiert. Eck nannte es "ein Jahr der Verkehrsunfälle". Die Anschaffung des neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs, mit dem zwei ältere Fahrzeuge ersetzt werden, sieht er deshalb als äußerst sinnvolle Investition.

In einer spannenden Präsentation zeigte der Kommandant das immer breiter werdende Arbeitsspektrum der Feuerwehr auf und nannte Problemstellen, durch die die Feuerwehr stets aufs Neue gefordert ist. So im März 2017 bei einem Verkehrsunfall, bei dem sieben Personen verletzt wurden und nicht ausreichend Rettungswagen zur Verfügung standen. Ein patientenüberführender Rettungshubschrauber aus Franken hörte auf dem Rückflug den Funkspruch mit und bot spontan Hilfe an. Die Einsatzaktivität der Feuerwehr beschränkte sich hierbei zwar nur auf das Ausleuchten der Einsatzstelle, jedoch stellte das zeitaufwendige Heranschaffen des Beleuchtungsanhängers ein Problem dar. Aufgrund der aktuellen Größe des Feuerwehrhauses müssen verschiedene Gerätschaften aus angemieteten Hallen (teilweise im Industriegebiet) geholt werden. Eck hob den dringenden Handlungsbedarf beim Thema Neubau eines Feuerwehrhauses hervor.

Stolz zeigte sich der Kommandant auf die Mannschaftsstärke bei einer Überlandhilfe in St. Leon, bei der ein Busbrand auf ein Haus übergegriffen hatte und man trotz einer Vielzahl abwesender Feuerwehrleute - die bei der Partnergemeinde in den USA weilten - mit vier Fahrzeugen und über 30 Personen vor Ort sein konnte. Eck zeigte im Rückblick verschiedenste Unfälle: einen Frontalcrash auf der L 723 aufgrund eines Geisterfahrers, Lkw-Unfälle mit explosiver Ladung, ein Fahrzeug, das sich überschlagen hatte und in dem ein Rollstuhlfahrer eingeklemmt war, sowie Verkehrsunfälle, bei denen verschiedene Stoffe ausgetreten waren, um nur einige zu nennen.

Vermehrt treten laut dem Bericht Probleme mit Schaulustigen auf, die den Einsatz oder den Weg dorthin teilweise behindern. Ebenso stellen die Baustellen und die damit vorhandenen verengten Verkehrswege rund um das Einsatzgebiet des Walldorfer Kreuzes extreme Probleme dar. Solch ein Problem trat bei einem Pkw-Brand auf, bei dem die Feuerwehr selbst im Stau stecken blieb und die Feuerwehr Heidelberg über die Gegenfahrbahn hinzugezogen werden musste.

Bei einem Lkw-Unfall waren die Ladungs- und Frachtpapiere unterschiedlich, sodass man trotz Warntafeln am Lkw nicht genau wusste, von welcher Gefahr man ausgehen musste. Auch "Helden" werden in solchen Situationen geboren, wie Eck berichten konnte: So wurde der stellvertretende Kommandant Jurek Dudler in einem Dankesschreiben zum persönlichen "Held des Jahres" einer im Stau stehenden Familie, da er der hochschwangeren Frau zum Entbindungstermin durch den Stau und an der Einsatzstelle vorbei verholfen hat. Aber auch verrückte Dinge erlebte man: So wurde die Wehr zu einem Bahnunfall gerufen. Ein Lokführer hatte bei Nacht gemerkt, dass er etwas erfasst hatte. Er ging von einem Suizid aus und leitete eine Notbremsung ein. Beim Absuchen der Bahngleise stellte die Feuerwehr mehrere Trümmerteile von Holzpaletten und Mülltonnen fest, die mutwillig auf die Gleise gelegt worden waren.

Auch Brandeinsätze gab es. Als Beispiel berichtete Kommandant Eck über den ehemaligen Jugendtreff Babylon, der etwas außerhalb des Orts liegt und mehrmals Einsatzziel war. Er zeigte auch die Wichtigkeit von Brandmeldeanlagen auf, die in einem Walldorfer Geschäftsgebäude bei einem Kühlschrankbrand einen weitaus größeren Schaden verhindert haben.

Als Problem der Zukunft wurden die "explodierend" hohen Wartungs- und Prüfkosten verschiedenster Gerätschaften dargestellt. Man kooperiere hier mit den umliegenden Wehren und Firmen, um die Kosten so gering wie möglich zu halten, jedoch machten immer strengere Auflagen und Gesetze eine stetige Erweiterung, Instandhaltung, Pflege und Wartung nötig.

Der Kommandant berichtete auch über weitere Aktivitäten wie Übungen und Schulungen, Brandschutzerziehung oder den Tag der offenen Tür. Am Ende bedankte sich Frank Eck bei der Verwaltung und dem Gemeinderat für die sinnvolle Zusammenarbeit und die stets offenen Worte, ebenso bei allen Sponsoren und Gönnern, den Funktionsträgern, den Sachbearbeitern, dem Gerätewart und allen, die die Feuerwehr zu dem machen, was sie ist.

Bürgermeisterin Christiane Staab übernahm anschließend die Beförderung von Sven Olbert zum Hauptfeuerwehrmann.

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