Die nächsten Tage im Radio: Braune Flut
Wer glaubt, im Rundfunk dudelt nur noch Kommerzmüll, der irrt: Der Äther wird mit rechter »Scheiße geflutet«, um es mit einem bildhaften Auswurf der Goebbelsschnauze Steve Bannon zu sagen.
Wer glaubt, im Rundfunk dudelt nur noch Kommerzmüll, der irrt: Der Äther wird mit rechter »Scheiße geflutet«, um es mit einem bildhaften Auswurf der Goebbelsschnauze Steve Bannon zu sagen.
berlin die üppige geisterstadt / vorn rattern knarren ins offene messer / hinten schießt staatsfreund ins feindliche grün / ein quergebäude hat sich abgesetzt.
Neue Essays zeigen, dass Behinderung nicht physiologisch oder psychologisch, sondern ökonomisch betrachtet werden muss.
Medikamente, Drogen, Unterhaltungsindustrie und erotisierte Spaßnahrungsmittel bringen nicht das Glück, aber sie machen glücklich. Das klappt eine Zeit, im Ideal bis kurz vor Schluss.
Dicht an der Familie dran, aber leider langweilig: Die Fortsetzung des Katastrophenthrillers »Greenland 2«.
Eidgenossenschaft sperrt erst venezolanische Konten und verurteilt dann das US-Vorgehen. Das eine sichert die neuen Machtverhältnisse ab. Das andere bleibt ohne Konsequenz. Eine Bankrotterklärung der eigenen Rhetorik.
Mexiko hat seine Öllieferungen an Kuba in den vergangenen Jahren erhöht. Nach dem US-Überfall auf Venezuela sind sie wichtiger denn je.
Nach knapp 40 Jahren an der Macht will sich Staatschef Museveni einmal mehr im Amt bestätigten lassen.
Während der US-Präsident mit neuen Angriffen droht, flankiert die EU das mit der Forderung nach härteren Sanktionen. Die Proteste für und gegen die Regierung gehen weiter.
Mumia Abu-Jamal erinnert anlässlich der Entführung des venezolanischen Präsidenten Maduro an Gary Webb, der aufdeckte, wie Washington den Drogenhandel für seine schmutzigen politischen Ziele selbst anheizt.
Die von den Emiraten unterstützten Separatisten werfen das Handtuch. Eine erneute Eskalation zwischen der von der UNO anerkannten Regierung und den Ansarollah ist wahrscheinlich.
Im argentinischen Teil Feuerlands verheeren Waldbrände weite Landstriche. Einwohner Carlos Ibarra versuchte am Sonntag, eine zerstörte Brücke wiederherzustellen.
Der Mieterbund präsentiert neue Prozesstatistik. Dauerbrenner sind Rechtsstreitigkeiten um Wohnungsmängel, Mietminderungen und Betriebskosten. Der Verband fordert einen besseren Mieterschutz und eine Beweislastumkehr.
Ende der Woche behandelt der Bundestag erstmals das Gesetzespaket zur Einführung der »neuen Grundsicherung für Arbeitssuchende«. Dabei wird der Druck auf Langzeiterwerbslose stark erhöht – und das Sparziel klar verfehlt.
Ende der Koalition in Brandenburg: De Masi will »Angriffsmodus«.
Bundesinnenminister Dobrindt und Israels Regierungschef Netanjahu unterzeichnen »Sicherheitspakt« in Jerusalem. Deutsche Behörden wollen von Israels »Erfahrungen« lernen.
Für Palästinenser ist der Leipziger Stadtteil Connewitz zu einer No-go-Zone geworden, sagt Yara, Sprecherin der palästinasolidarischen Gruppe Handala.
Die Schließung der Eberswalder Wurstwerke durch den Tönnies-Konzern reiht sich ein in eine branchenweite Entwicklung, sagt der NGG-Gewerkschafter Veit Groß.
Vom Arbeiter und Abenteurer zum berühmten Schriftsteller. Vor 150 Jahren wurde Jack London geboren
Die USA versuchen mit staatsterroristischen Methoden, die Volksrepublik China aus Lateinamerika zu verdrängen. Das könnte sich als schwierig erweisen.
Den Dollar durch den Bitcoin ersetzen, die Staatsschulden mit einem Schlag loswerden – eine geniale Idee. Aber muss deshalb gleich der Fed-Chef in den Knast?
Wenn deutsche Regierungspolitiker nach Indien reisen, dann geht es vor allem darum, das Land als Gegenmacht gegen die Volksrepublik aufzubauen.
Während die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua über die Rosa-Luxemburg-Konferenz berichtet, glänzen deutsche Medien mit Ignoranz gegenüber dem größten Treffen deutschsprachiger Linker – mit Ausnahmen.
Donald Trump verschärft seine Rhetorik gegen die sozialistische Karibikinsel. Doch Havanna zeigt sich kämpferisch und pocht auf seine Souveränität.
Tag für Tag gibt es Ereignisse, Anekdoten, Geburts- oder Sterbetage, an die erinnert werden soll.