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Sport kompakt: ManCity furios: 5:0-Führung nach nur 18 Minuten

Stern 

Von "A" wie American Football über "F" wie Fußball bis "Z" wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf dem Globus mal mehr, mal weniger bedeutende Events statt, die aufgrund der Dominanz weniger Sportarten schnell untergehen können und keine wirkliche Beachtung finden.

21. September: ManCity führt nach 18 Minuten 5:0 gegen Watford 

Das gab's noch nie in der langen Geschichte der englischen Premier League: ein 5:0 nach 18 Minuten. Diesen neuen Rekord erzielte Manchester City im Liga-Spiel gegen den FC Watford. Den Auftakt zum Blitzstart machte David Silva nach nur 52 Sekunden. Sergio Agüero (7. Minute) erhöhte per Strafstoß. Innerhalb von vier Minuten trafen danach Riyad Mahrez (12.), Bernardo Silva (15.) und Nicolás Otamendi (18.) für die Hausherren. Bis zur Halbzeit ließen es die Citizens, die Raheem Sterling und Ilkay Gündogan schonten, dann ruhiger angehen. Die bedauernswerten Watforder mussten nach dem Wechsel noch einen Doppelpack von Bernardo Silva (48./60.) und einen Treffer vom Ex-Wolfsburger Kevin De Bruyne (85.) hinnehmen. Mit dem 8:0 blieb ManCity nur knapp unter dem Premier-League-Rekordergebnis von 9:0. Den höchsten Sieg der Liga-Geschichte erzielte Lokalrivale Manchester United in der Saison 1994/95 gegen Ipswich Town.

21. September: Bielefeld weiter Überraschungsteam - Stuttgart lässt nichts anbrennen

Ungeschlagen und in Torlaune - Arminia Bielefeld bleibt das Überraschungsteam der 2. Fußball-Bundesliga. Keine Mannschaft hat bislang häufiger getroffen als der neue Tabellenzweite, der beim SV Wehen Wiesbaden mit 5:2 (3:1) die nächste Torgala feierte und bereits 19 Treffer auf der Habenseite hat. Da stört es auch nicht sonderlich, dass noch ein Foulelfmeter vergeben wurde. Besser in der Tabelle als die Ostwestfalen steht vorübergehend nur der VfB Stuttgart da. Die Schwaben konnten zwar spielerisch gegen die SpVgg Greuther nur bedingt überzeugen, siegten aber trotzdem nach den Toren von Daniel Didavi (2. Minute) und Philipp Förster (82.) mit 2:0 (1:0) und festigten den Spitzenplatz. Mit-Favorit 1. FC Nürnberg musste unterdessen einen weiteren Rückschlag hinnehmen: Das Heimspiel gegen den Karlsruher SC endete am Samstag nur 1:1 (1:1). Für den Club das dritte Unentschieden in Serie, zu wenig für höhere Ziele. Auch des SV Sandhausen und der VfL Bochum trennten sich 1:1 (0:0). Am Freitag hatte Heidenheim gegen Darmstadt (1:0) und Hannover in Kiel (2:1) gewonnen.

20. September: Laut Medienberichten sichert sich Telekom TV-Rechte für Fußball-EM 2024

Nach übereinstimmenden Medienberichten hat sich die Telekom die Medien-Rechte für die Fußball-Europameisterschaft 2024 gesichert. Das Unternehmen erwarb die Live-Rechte an allen Spielen des Turniers in Deutschland, schreiben "Frankfurter Allgemeine" und "Bild" am Freitag. Damit würden ARD und ZDF leer ausgehen.

19. September: Gladbach blamiert sich gegen Außenseiter - 0:4 gegen Wolfsberg 

Borussia Mönchengladbach hat beim Europacup-Comeback nach zweieinhalb Jahren ein Debakel erlebt. Die Mannschaft von Trainer Marco Rose verlor zum Auftakt der Gruppenphase in der Europa League gegen den österreichischen Provinzclub Wolfsberger AC am Donnerstag 0:4 (0:3) und kassierte damit die höchste Europapokal-Heimpleite in der Vereinsgeschichte. Damit steht die Borussia angesichts der weiteren Gruppengegner AS Rom und Istanbul Basaksehir bereits gehörig unter Druck. Zugleich nimmt die Heimmisere immer dramatischere Züge an: Seit elf Spielen und fast acht Monaten sind die Gladbacher vor eigenem Publikum ohne Sieg.

Die Gäste bestraften die Gladbacher Nachlässigkeiten vor allem in der Defensive eiskalt und sorgten durch Tore von Shon Weissman (13.), zweimal Mario Leitgeb (31. und 68.), und Marcel Ritzmaier (41.) für einen verdienten Überraschungscoup. Nichts war bei den Gladbachern vor 34 846 Zuschauern im Borussia-Park vom leidenschaftlichen Auftritt gegen Köln übrig geblieben. 

Schon in der 13. Minute brachte der israelische Torjäger Weissman Wolfsberg in Führung. Florian Neuhaus war bei dieser Aktion wie auch beim zweiten Gegentreffer nicht auf der Höhe, als er Leitgeb nach Freistoß von Ex-Zweitligaprofi Michael Liendl frei einköpfen ließ. Die Österreicher waren auch sonst aggressiver, leidenschaftlicher und engagierter. Während Gladbach überhaupt keine Torchance im ersten Durchgang besaß, hatte Wolfsberg in Person von Anderson Niangbo eine weitere Großchance (28.). Alassane Plea vergab eine Großchance (60.) - das war's. Stattdessen traf auf der Gegenseite noch einmal Leitgeb per Kopf und sorgte dafür, dass viele Borussia-Fans aus dem Stadion flüchteten. 

19. September: 3:1 gegen Oleksandrija: VfL Wolfsburg siegt als einziger Bundesligist 

Der VfL Wolfsburg hat in der Europa League eine vollständige Blamage der Fußball-Bundesliga verhindert. Als einziger deutscher Verein gewannen die Niedersachsen ihr Auftaktspiel gegen den Außenseiter PFK Oleksandrija aus der Ukraine mit 3:1 (2:0). Den ersten Europacup-Abend des VfL nach dreieinhalb Jahren verfolgten am Donnerstag bloß 10 112 Zuschauer in der nicht einmal halbleeren Volkswagen Arena. 

Beim 1:0 durch einen 30-Meter-Schuss von Maximilian Arnold lenkte sich der ukrainische Torwart Juri Pankow den Ball in der 20. Minute ungeschickt ins eigene Tor. Nur vier Minuten später veredelte Admir Mehmedi mit einem schönen Schlenzer eine per Hackentritt erbrachte Vorarbeit von Josip Brekalo (24.). Der Anschlusstreffer der ansonsten harmlosen Ukrainer gelang Jewgen Banada per Direktabnahme nach einem Freistoß (66.). Doch nur eine Minute später legte diesmal Mehmedi für seinen Sturmkollegen Brekalo auf (67.).

Die meisten Wolfsburger Angriffe wurden dabei über die starke linke Seite mit dem spielfreudigen Kroaten Brekalo und dem besonders auffälligen Franzosen Jerome Roussillon vorgetragen. Beide brauchen solche internationalen Auftritte besonders, um sich bei ihren Nationaltrainern in Erinnerung zu rufen. 

19. September: Dämpfer gegen Arsenal - Eintracht verliert zum Europa-Auftakt

Eintracht Frankfurts heiß ersehnter Start in ein neues Europa-League-Abenteuer ist misslungen. Die Hessen verloren am ersten Spieltag der Gruppenphase mit 0:3 (0:1) gegen Vorjahresfinalist FC Arsenal. In einem über weite Strecken hochklassigen Duell mit dem englischen Spitzenteam kam zwar wieder die Begeisterung auf, die Frankfurt in der Vorsaison ins Halbfinale getragen hatte - die Gegentore von Joe Willock (38. Minute), Bukayo Saka (85.) und Pierre-Emerick Aubameyang (88.) wurden aber zum herben Stimmungsdämpfer.

In der mit 47 000 Zuschauern ausverkauften WM-Arena hielt die Eintracht zu Beginn gut mit, musste gegen die Gunners aber auch eine Schrecksekunde überstehen. Nach fünf Minuten kam Lucas Torreira im Strafraum frei zum Abschluss, er vergab die Großchance aber. Auf der Gegenseite traf Filip Kostic nur das Außennetz (18.).

Gegen den einstigen Stammgast der Champions League, der von 1998/99 bis 2016/17 immer in der Königsklasse gespielt hatte, bekam das Team von Trainer Adi Hütter vor allem in der Abwehr um den wackeligen Kapitän David Abraham immer wieder Probleme. In der Offensive versuchte Frankfurt, mit schnellen Angriffen - vor allem über Neuzugang André Silva - für Gefahr zu sorgen.

Dost (21.) und Kostic (23.) vergaben vor dem Pausenpfiff weitere aussichtsreiche Chancen für die Gastgeber, die nach drei überstandenen Quali-Runden gegen London bereits das siebte internationale Spiel der noch jungen Saison bestritten. Arsenal blieb aber gefährlicher. Zunächst verpassten Willock (29.) und Emile Smith Rowe (32.), der am stark reagierenden Kevin Trapp scheiterte, die Führung, ehe Willock mit einem abgefälschten Schuss doch noch erfolgreich war.

Unmittelbar nach der Pause erarbeitete sich die Eintracht mit aggressivem Pressing einige Chancen zum Ausgleich. Unter anderem Silva (49.) und Kostic (54. und 68.) versuchten es und scheiterten knapp. Arsenal setzte vermehrt auf Konter, die von der Frankfurter Hintermannschaft teils mit größter Mühe unterbunden werden mussten. Der Ex-Gladbacher Granit Xhaka setzte einen Freistoß von der rechten Seite an die Latte von Trapps Tor (56.). Saka vollendete einen Konter mit einem satten Linksschuss, der frühere Dortmunder Aubameyang traf kurz darauf mit rechts zum Endstand, der aber zu hoch ausfiel.

19. September: Bierhoff weist Hoeneß-Kritik zurück, der greift ter Stegen und DFB erneut an

Uli Hoeneß  hat in der Torhüterdebatte nachgelegt und erneut den DFB und Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen angegriffen. Gleichtzeitig wies Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff die erste Kritik von Hoeneß mit deutlichen Worten zurück. 

"Ich fand das, was ich gestern gesagt habe, total berechtigt. Ich hatte mich mit Karl-Heinz Rummenigge abgesprochen, dass es an der Zeit ist, dass wir unseren Torwart Manuel Neuer endlich mal unterstützen müssen", sagte Hoeneß in München. "Von den handelnden Personen hätte ich schon erwartet, dass man den Herrn ter Stegen mal in die Ecke stellt und ihm mal klar sagt, dass es so nicht geht. Er beschädigt hier einen völlig untadeligen Sportsmann wie den Manuel Neuer." Der Bayern-Keeper werde "als altes Eisen dargestellt, der nach der Europameisterschaft aufzuhören hat", sagte Hoeneß weiter. "Da werden sich manche noch wundern. Wenn das so weitergeht, spielt der in fünf Jahren noch - und dann hat der ter Stegen wahrscheinlich schon einen grauen Bart."

Zuvor hatte DFB-Direktor Oliver Bierhoff die erste Kritik der Bayern-Führung um Uli Hoeneß am Umgang mit Neuer  zurückgewiesen. "Die Vorwürfe überraschen mich, und ich habe dafür auch kein Verständnis", teilte Bierhoff auf Nachfrage mit. 

Hoeneß und seine merkwürdige Auffassung über die Rolle der Medien_15.20Der 51-Jährige sieht auch keine Veranlassung, dass Joachim Löw im aktuellen Torhüterdisput die Rangfolge zwischen dem 33 Jahre alten Kapitän Neuer und Marc-André ter Stegen (27) vom FC Barcelona neu darlegen müsse. "Der Bundestrainer hat schon Ende letzten Jahres gesagt, dass er bis zur EM auf Manu baut, wenn nichts Außergewöhnliches passiert. Ich weiß nicht, ob man das ständig wiederholen muss, zumal Manus gerade zuletzt gezeigte Leistungen doch absolut für ihn sprechen", erklärte Bierhoff. "Und gleichzeitig sehen die Trainer auch die herausragenden Leistungen von Marc-André ter Stegen, der seine Einsätze bekommen wird."

Ein Konfliktpotenzial für die Nationalelf befürchtet Bierhoff nicht: "Nein, beide sind menschlich wie fußballerisch absolute Bereicherungen unseres Teams." 

Den Vorwurf fehlender Unterstützung für Neuer aus München wies der DFB-Direktor zurück: "Man muss sich da schon die Fakten anschauen. Auf höchstem Level geht es in erster Linie um Leistung, da reicht Dankbarkeit allein als ausschlaggebendes Kriterium für eine Berufung in die Nationalmannschaft sicher nicht aus. Aber gerade Jogi Löw bringt den Spielern immer wieder höchste Wertschätzung entgegen, dafür wurde er ja auch schon kritisiert. Da hieß es dann, er halte zu lange an verdienten Spielern fest."

Speziell bei Neuer "sollte nicht vergessen" werden, "dass Jogi vor der WM in Russland bis zur letzten Sekunde auf Manu gewartet hat, der zuvor monatelang ausgefallen war. Er war entgegen einiger kritischer Stimmen die Nummer eins in Russland, ist nach dem eingeleiteten Umbruch unser Kapitän, hat in den zwölf Länderspielen seit der WM zehnmal komplett durchgespielt. Das sind doch eindeutige und ganz entscheidende Statements der Trainer."

19. September: Staatsanwaltschaft fordert für Fußballprofi Caiuby Haftstrafe auf Bewährung

 In einem Prozess wegen Körperverletzung drohen Fußballprofi Caiuby vom FC Augsburg zehn Monate Haft auf Bewährung und eine Geldstrafe von 75.000 Euro. Das forderte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag nach dem Ende der Beweisaufnahme in Augsburg. Dem Brasilianer wird vorgeworfen, im Mai 2018 einen Mann per Kopfstoß im Gesicht verletzt zu haben.

Der 31-Jährige, der aktuell nicht mehr in der Bundesliga spielt, erschien am zweiten Prozesstag persönlich im Gericht. Er bestreitet die Vorwürfe. Sein Verteidiger plädierte auf Freispruch. Das Amtsgericht kündigte die Urteilsverkündung für Freitag nächster Woche an (27. September).

18. September: Champions-Leauge-Auftakt: FC Bayern siegt souverän, Leverkusen patzt

Der FC Bayern München ist mit dem erhofften klaren Heimsieg in die neue Champions-League-Saison gestartet. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac gewann die Auftaktpartie in der Gruppe B gegen Roter Stern Belgrad mit 3:0 (1:0). Kingsley Coman brachte den deutschen Fußball-Rekordmeister vor 70.000 Zuschauern in der 34. Minute in Führung. Torjäger Robert Lewandowski (80.) und Thomas Müller (90.+1) machten in der Schlussphase alles  klar. Zum 16. Mal in Serie gewannen die Bayern damit ihr Auftaktspiel in der europäischen Fußball-Königsklasse. In ihrer Gruppe treffen die Münchner noch auf Tottenham Hotspur und Olympiakos Piräus.

Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen istdagegen mit einer bitteren Heimniederlage in die Champions League gestartet. Die Mannschaft von Trainer Peter Bosz verlor gegen Lokomotive Moskau mit 1:2 (1:2). Der polnische Nationalspieler Grzegorz Krychowiak (16. Minute) und Dmitri Barinow (37.) erzielten vor 26 592 Zuschauern die Treffer für den russischen Pokalsieger. Weltmeister Benedikt Höwedes, der trotz einer kürzlich erlittenen Verletzung in der Moskauer Startelf stand, beförderte den Ball zum 1:1-Ausgleich ins eigene Tor (25.). Nächster Gegner der Werkself ist am 1. Oktober auswärts Juventus Turin mit Superstar Cristiano.

Die weiteren Ergebnisse vom Mittwochabend:

  • Paris St. Germain vs. Real Madrid 3:0
  • Schachtar Donezk vs. Manchester City 0:3
  • Dinamo Zagreb vs. Atalanta Bergamo 4:0
  • Atletico Madrid vs. Juventus Turin 2:2
  • Olympiakos Piräus vs. Tottenham Hotspur 2:2
  • Club Brügge vs. Galatasaray Istanbul 0:0

17. September: Champions League: Ter Stegen verhindert Auftaktsieg des BVB +++

Der deutsche Nationalkeeper Marc-André ter Stegen hat Borussia Dortmund um einen Coup gegen das Starenensemble des FC Barcelona gebracht. Zum Start in die Königsklasse musste sich der Bundesliga-Zweite gegen den spanischen Meister um den eingewechselten Lionel Messi trotz starker Leistung mit einem 0:0 begnügen. Vor 69.099 Zuschauern im ausverkauften Signal Iduna Park vergab BVB-Kapitän Marco Reus die größte Chance auf den Siegtreffer, als er mit einem Foulelfmeter an ter Stegen scheiterte (57. Minute). 

Marc-André ter Stegen hielt in der 57. Minute einen Elfmeter von Marco Reus und vereitelte zahlreiche weitere BVB-Chancen beim Champions-League-Auftakt
© Marius Becker

Ter Stegen brachte den in der zweiten Halbzeit furios aufspielenden BVB mit zahlreichen starken Paraden um den Lohn für eine couragierte Leistung. Der 27 Jahre alte Keeper rettete ein ums andere Mal gegen die starke Borussia, die sich einen Sieg verdient hätte. Mit einem Erfolg am 2. Oktober bei Slavia Prag könnte der BVB seine Ausgangslage in der schweren Gruppe F nun deutlich verbessern. Der tschechische Meister erkämpfte sich zuvor ein 1:1 bei Inter Mailand.

Dank Timo Werner ist Bundesliga-Spitzenreiter RB Leipzig mit einem Sieg bei Benfica Lissabon in die Champions League gestartet. Der Nationalstürmer erzielte beide Tore beim 2:1 (0:0)-Erfolg der Sachsen. Vor 46.460 Zuschauern im Stadion des Lichts traf Werner in der 69. und 79. Minute. Der Treffer des Schweizers Haris Seferovic (84.) kam aber zu spät. Das Team von Trainer Julian Nagelsmann war die klar bessere Mannschaft, der Erfolg bei der Rückkehr in die Königsklasse war hochverdient. Im zweiten Spiel der Gruppe G trennten sich Olympique Lyon und Zenit St. Petersburg 1:1.

Die weiteren Ergebnisse vom Dienstag:

  • SSC Neapel vs. FC Liverpool 2:0
  • RB Salzburg vs. KRC Genk 6:2
  • FC Chelsea vs. FC Valencia 0:1
  • Ajax Amsterdam vs. OSC Lille 3:0

13. September: Nationaltorwart Neuer verstimmt über Aussagen von ter Stegen

Bayern-Torwart Manuel Neuer hat verärgert auf die jüngsten Aussagen seines Nationalmannschafts-Konkurrenten Marc-André ter Stegen reagiert. "Ich habe es natürlich mitbekommen", sagte der Schlussmann des deutschen Fußball-Rekordmeisters FC Bayern München nach dem 1:1 im Bundesliga-Duell bei RB Leipzig im TV-Sender Sky und betonte: "Ich weiß jetzt nicht, ob uns das hilft."

Ter Stegen hatte zuletzt über seine Reservistenrolle im DFB-Team geklagt. "Es ist nicht leicht, eine Erklärung zu finden", sagte der Torwart des FC Barcelona. "Ich gebe in jedem Spiel mein Bestes, um die Entscheidung schwerer zu machen. Ich versuche alles, um im Tor zu stehen. Aber diese Reise mit der Nationalelf war für mich ein schwerer Schlag", sagte der 27-Jährige über die jüngsten Partien in der EM-Qualifikation. Sowohl beim 2:4 gegen die Niederlande als auch beim 2:0 in Nordirland stand Neuer im Tor. "Wir sind eine Mannschaft und müssen zusammenhalten, auch die Torhüter", forderte Neuer.

12. September: Schwimm-Star Michael Phelps wieder Vater geworden

Rekord-Olympiasieger Michael Phelps, 34, ist zum dritten Mal Vater geworden. Seine Frau Nicole  brachte einen weiteren Jungen zur Welt. Maverick Nicolas Phelps und seine Mutter seien gesund, teilte der Schwimm-Star am Mittwoch auf Instagram mit. Der Junge sei am Montag geboren worden. Die beiden Geschwister, Beckett Richard (18 Monate) und Boomer Robert (3 Jahre), freuten sich, nun "große Brüder" zu sein, schrieb Phelps zu einem Foto der fünfköpfigen Familie mit dem Neugeborenen in den Armen seiner Mutter.

Phelps ist seit drei Jahren mit dem Model Nicole Johnson verheiratet, die 2010 zur "Miss Kalifornien" gewählt wurde. Der 34-Jährige beendete nach den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro 2016 seine Profikarriere. Insgesamt gewann der Amerikaner 28 olympische Medaillen, davon 23 goldene. Damit ist er der erfolgreichste Sportler bei Olympischen Spielen.

11. September: WM-Aus für US-Basketballer nach Viertelfinal-Niederlage gegen Frankreich

Nach dem bitteren WM-Aus schlichen die US-Basketballer schnell und mit hängenden Köpfen in die Kabine. Durch teils haarsträubende Fehler in der Schlussphase verlor der Top-Favorit sensationell das WM-Viertelfinale gegen Frankreich mit 79:89 (39:45) und spielt nun nur noch um die Plätze fünf bis acht. Der zuvor ungeschlagene Titelverteidiger und fünfmalige Weltmeister verpasste durch die erste Niederlage bei einem großen Turnier seit der WM 2006 nicht nur das Halbfinale, sondern auch die Chance, als erstes Team dreimal nacheinander WM-Champion zu werden.

Die Franzosen, die in der Vorrunde Deutschland mit 78:74 bezwungen hatten, treffen nun auf Argentinien. Die Südamerikaner hatten tags zuvor für die erste Sensation gesorgt und unerwartet Titelaspirant Serbien ausgeschaltet. Im anderen Halbfinale trifft Spanien entweder auf Australien oder Tschechien. 

Bester Werfer der Franzosen war im Dongguan Basketball Center Evan Fournier mit 22 Punkten. Bei den US-Amerikanern überragte Donovan Mitchell mit 29 Zählern. Außer ihm punkteten nur noch Marcus Smart (11) und Kemba Walker (10) zweistellig.

11. September: Kurz vor dem Derby: HSV-Verteidiger Gyamerah schwer verletzt

Fußball-Profi Jan Gyamerah vom Fußball-Zweitligisten Hamburger SV hat sich beim Training schwer verletzt. Der 24 Jahre alte Rechtsverteidiger wurde mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht, teilte der Verein am Mittwoch mit. Genauere Angaben zur Verletzung gab es zunächst nicht. Die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking bereitet sich derzeit auf das Stadtderby gegen den Lokalrivalen FC St. Pauli am Montag vor. Gyamarah, der im Sommer vom VfL Bochum nach Hamburg gewechselt war, stand in den bisherigen fünf Begegnungen in der Startelf.

11. September: Türkischer Fußballer Arda Turan wegen illegalen Waffenbesitzes verurteilt

Der türkische Fußballstar Arda Turan ist unter anderem wegen illegalen Waffenbesitzes und vorsätzlicher Körperverletzung zu einer Bewährungsstrafe von mehr als zwei Jahren und acht Monaten verurteilt worden. Vom Vorwurf der sexuellen Belästigung sei Turan freigesprochen worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Mittwoch. 

Hintergrund der Anklage war ein Streit vom vergangenen Jahr zwischen Turan und dem Popsänger Berkay Sahin in einem Istanbuler Club. Nach Medienberichten hatte der Sänger den Fußballer zur Rede gestellt, nachdem dieser seine Frau angesprochen hatte. Turan habe Sahin ins Gesicht geschlagen und ihm die Nase gebrochen. Als dieser in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, fuhr Turan ihm demnach nach und bedrohte den Sänger mit einer Waffe. 

Turans Club Medipol Basaksehir hatte den Spieler wegen des Vorfalls bereits zu einer Geldstrafe von 2,5 Millionen Lira (etwa 390.000 Euro) verdonnert. Im Mai vergangenen Jahres war Turan für 16 Spiele gesperrt und mit einer Geldstrafe belegt worden, weil er bei einem Heimspiel den Linienrichter angegriffen hatte. Turan ist hundert maliger Nationalspieler und lief das letzte Mal 2017 für das Nationalteam auf.

11. September: Kevin-Prince Boateng kritisiert Schalke-Aufsichtsratschef Tönnies 

Der ehemalige Schalke-Profi Kevin-Prince Boateng hat Aufsichtsratschef Clemens Tönnies kritisiert. Wegen seiner Äußerungen zu Afrika verdiene Tönnies "ganz klar die rote Karte", sagte Boateng dem Magazin "Sport Bild". "Ich weiß nicht, wie solche Sachen rausrutschen sollen", kritisierte der inzwischen in Florenz spielende Profi und sagte zu der dreimonatigen Pause des Aufsichtsratschefs: "Da hätte man ein anderes Zeichen setzen müssen. Die Möglichkeit war da, allen zu zeigen, dass so etwas nicht akzeptiert wird." Boateng hatte zwei Jahre für den Fußball-Bundesligisten gespielt.

Tönnies hatte in einer Rede beim "Tag des Handwerks" in Paderborn gesagt, man solle jährlich 20 Kraftwerke in Afrika finanzieren: "Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn's dunkel ist, Kinder zu produzieren." Der daraufhin vielfach kritisierte Tönnies lässt sein Amt nach einer Entscheidung des Schalker Ehrenrates drei Monate ruhen.

11. September: Löw fordert Geduld bei Neuaufbau

Nach dem Sieg in Nordirland und der Niederlage gegen die Niederlande in den Qualifikationsspielen für die Fußball-Europameisterschaft im nächsten Jahr hat Bundestrainer Joachim Löw Geduld beim Neuaufbau der deutschen Fußball-Nationalmannschaft angemahnt. "Ich weiß ja, dass die Erwartungshaltung an uns immer enorm hoch ist, wir haben ja auch selbst die höchsten Ansprüche", sagte Löw der "Bild"-Zeitung. Man dürfe aber "nicht vergessen, dass wir mitten im Umbruch und Neuaufbau sind. Da kann auf Knopfdruck nicht alles gelingen".

Der Bundestrainer betonte: "Wir haben uns bewusst dafür entschieden, eine neue Mannschaft mit jungen Spielern zu formen. Diesen Weg setzen wir konsequent fort, weil wir davon überzeugt sind und auf diese Spieler setzen. Ihnen geben wir unser vollstes Vertrauen, unsere Wertschätzung und unsere Unterstützung."

Die DFB-Auswahl führt die Qualifikationsgruppe zur EM 2020 mit 12 Zählern vor den punktgleichen Nordiren und den Niederlanden (9 Punkte, ein Spiel weniger) an, hatte zuletzt aber 2:4 in Amsterdam verloren und in Belfast eher glücklich mit 2:0 gewonnen. Er sei sich sicher, mit den neuen Spielern "wieder in die Weltspitze" kommen zu können, erklärte Löw. Dafür brauche es "Geduld und Kontinuität".

10. September: Polizei wirft brasilianischem Model Erpressung von Neymar vor

Nach den Vergewaltigungsvorwürfen eines brasilianischen Models gegen Fußballstar Neymar will die Polizei die Frau wegen Verleumdung, Erpressung und Prozessbetrugs anklagen. Die Ermittlungsergebnisse seien der Staatsanwaltschaft und dem zuständigen Gericht zur weiteren Prüfung übergeben worden, teilte das Amt für öffentliche Sicherheit in São Paulo mit. Die Frau hatte Neymar vorgeworfen, sie Mitte Mai in Paris in angetrunkenem Zustand und "mit Anwendung von Gewalt" zum Sex gezwungen zu haben. Der Stürmer von Paris Saint-Germain räumte zwar ein, die Frau getroffen zu haben, wies die Vergewaltigungsvorwürfe allerdings stets zurück. Aus Mangel an Beweisen wurden die Ermittlungen gegen Neymar Anfang August eingestellt.

10. September: Torwart von Curacao stirbt vor Länderspiel im Hotelzimmer

Vor dem Länderspiel in Haiti hat die Nationalmannschaft von Curaçao überraschend ihren Torwart verloren. Jairzinho Pieter sei am Montag im Alter von 31 Jahren in einem Hotel in der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince gestorben, teilte der regionale Fußballverband Concacaf mit. "Unsere Gedanken und Gebete sind in dieser schwierigen Zeit bei seinen Liebsten, dem Fußballverband von Curaçao und seiner Mannschaft", hieß es in der Mitteilung. 

Nach Medienberichten fühlte sich Pieter am Sonntagabend unwohl und ging dann zu Bett. Nach Angaben von Haitis Sportminister Edwin Charles soll Pieter einen Herzinfarkt erlitten haben, wie er auf Twitter schrieb.

Nach Beratungen mit den anderen Spielern habe der Fußballverband von Curaçao entschieden, am Dienstag zu dem Spiel gegen Haiti anzutreten, teilte Concacaf mit. Die Partie werde Pieter gewidmet und vor dem Anpfiff werde eine Schweigeminute abgehalten.

10. September: Israel-Coach Andreas Herzog rastet nach Niederlage in der Kabine aus

Nach der so gut wie verpassten EM-Qualifikation, hat Israels Nationaltrainer Andreas Herzog am Montagabend in der Kabine die Beherrschung verloren. Grund war die zweite Halbzeit des Spiels gegen Slowenien, das die Israelis nach Führung noch aus der Hand gaben. Nach Medienberichten soll der frühere Bundesliga-Profi nach der 2:3 (0:1)-Auswärtsniederlage sein Team derart angegangen sein, dass gestandene Spieler sogar geweint hätten. Wie israelische Medien am Dienstag berichteten, soll Herzog aus Wut gegen Flaschen und einen Tisch getreten haben. Seine Spieler seien naiv, würden dumme Fehler machen und würden nie was erreichen, soll Herzog gebrüllt haben.

"Wir sind nicht professionell genug. Wenn ich das dritte Gegentor sehe, das ist der Horror. Wir reden immer darüber, wovon wir träumen. Aber wir müssen die entscheidenden Dinge auf dem Platz machen. Und dann machen wir solch dumme Fehler und verlieren. Das ist nicht mehr lustig", echauffierte sich Herzog im israelischen Fernsehen. Israel zeigte gegen Slowenien ein gutes Spiel und führte 2:1. Aber in der 90. Minute sorgte Benjamin Verbic für den Siegtreffer der Gastgeber, was den 103-maligen österreichischen Nationalspieler wohl zur Weißglut trieb. Herzog, der in der Bundesliga mit Werder Bremen deutscher Meister sowie Pokalsieger wurde und mit dem FC Bayern München 1996 den UEFA-Pokalsieg gewann, ist seit 1. August 2018 Nationaltrainer Israels.

9. September: Rafael Nadal siegt bei US Open und jagt Federer-Rekord

Rafael Nadal hat zum vierten Mal in seiner Karriere die US Open gewonnen. Der spanische Tennisprofi setzte sich in der Nacht zum Montag in New York in einem dramatischen Finale gegen den Russen Daniil Medwedew mit 7:5, 6:3, 5:7, 4:6, 6:4 durch und feierte damit seinen 19. Grand-Slam-Titel. Nur der Schweizer Roger Federer hat bislang einmal mehr bei einem der vier wichtigsten Turniere der Welt gewonnen. Gegen Medwedew nutzte Nadal nach 4:50 Stunden seinen dritten Matchball. Für den 33 Jahre alten Spanier war es der zweite Grand-Slam-Triumph in diesem Jahr. Zuvor hatte der Weltranglisten-Zweite bereits die French Open in Paris gewonnen.

8. September: NFL-Star Brown heuert Stunden nach Rausschmiss bei den Patriots an

Die Oakland Raiders haben ihren Football-Star Antonio Brown nach zahlreichen Querelen entlassen - noch bevor der 31-Jährige überhaupt ein Spiel für den Club aus der nordamerikanischen Profiliga NFL absolviert hat. Der Wide Receiver selbst hatte nur Stunden zuvor bei Instagram seine Freistellung gefordert. "Ich bin auf niemanden sauer. Ich bitte nur um die Freiheit, um allen zu beweisen, dass sie falsch liegen", schrieb Brown unter anderem und schloss seinen Post mit: "Entlasst mich @raiders." Dem kamen die Kalifornier am Samstag nur wenig später nach. 

Nur sechs Stunden war Brown arbeitslos, dann meldete ESPN, dass er schon einen neuen Club hat: Niemand Geringeres als NFL-Champion New England Patriots mit Superstar Tom Brady soll es sein. Brown soll sich mit dem Titelverteidiger auf einen Einjahresvertrag über 15 Millionen US-Dollar zuzüglich Handgeld von neun Millionen US-Dollar geeinigt haben. 

Dabei hatte sich Brown kurz vor seinem Instagram-Posting noch bei seinem Team entschuldigt und Raiders-Coach Jon Gruden plante ihn für das Auftaktspiel am Montagabend gegen die Denver Broncos ein. 

Brown war mit General Manager Mike Mayock aneinandergeraten, nachdem es zuvor einige Irritationen gegeben hatte, und daraufhin laut ESPN wegen schädlichen Verhaltens für die Mannschaft mit einer Strafe in Höhe von 215 000 US-Dollar (195 000 Euro) belegt worden. Damit hätten ihm die Raiders nicht mehr garantierte 30 Millionen Dollar (rund 27,2 Millionen Euro) zahlen müssen. Darauf erklärte Brown in einer Mail an ESPN, dass er "auf keinen Fall" mehr für Oakland spielen werde. 

7. September: Komplikationen beim zweiten verunglückten Formel-2-Fahrer Correa

Der in den Horrorunfall von Spa-Francorchamps am 31. August verwickelte Formel-2-Pilot Juan Manuel Correa kämpft mit Komplikationen. Der 20-Jährige sei zurzeit nicht bei Bewusstsein, hieß es in einem Statement der Eltern, das in den sozialen Netzwerken Instagram, Twitter und Facebook sowie auf der Homepage des 20 Jahre alten Rennfahrers in der Nacht auf Samstag veröffentlicht wurde. 

Bei seiner Ankunft in London in einer Klinik mit einer Spezial-Intensivstation sei ein akutes Atemnotsyndrom festgestellt worden, erklärten die Eltern Juan Carlos und Maria Correa in der Mitteilung. Es handele sich um eine Verletzung, die angesichts der Heftigkeit des Unfalls vorkomme, hieß es. Sie habe aber leider zu einem Atemstillstand geführt. Correa ist dem Statement zufolge an ein Atemgerät angeschlossen. Sein Zustand sei kritisch, aber stabil. 

Correa war am Mittwoch vom Krankenhaus in Lüttich nach England transportiert worden. In Belgien hatten die Ärzte ihn noch am Tag des Unfalls operiert. Er hatte sich schwere Beinverletzungen und eine leichte Wirbelverletzung zugezogen, als er in das Wagen des zuvor bereits verunglückten Anthoine Hubert gekracht war. Correa hatte nicht mehr ausweichen können. Hubert starb noch am Tag des Unfalls mit 22 Jahren.

6. September: Versöhnungsaktion: Wehen-Profis übernehmen Ticket-Kosten für Fans

Nach der deftigen 0:5-Heimpleite gegen Jahn Regensburg startet der SV Wehen Wiesbaden eine ungewöhnliche Versöhnungsaktion. Die Profis des hessischen Fußball-Zweitligisten laden die Fans des Vereins zum nächsten Auswärtsspiel bei der SpVgg Greuther Fürth am kommenden Freitag ein und übernehmen die Kosten für alle Stehplatzkarten. "Wir wollen uns für den Auftritt gegen Regensburg bei den Fans entschuldigen und wissen, dass wir uns so nie wieder präsentieren dürfen", begründete Stürmer Manuel Schäffler am Freitag die Aktion.  

Trainer Rüdiger Rehm unterstützt die Initiative seiner Schützlinge, die mit nur einem Punkt aus fünf Spielen derzeit Tabellenletzter sind. "Das ist eine starke Aktion der Mannschaft, an der wir uns als Trainerteam beteiligen werden und die hoffentlich viele SVWW-Fans dazu bewegen wird, uns in Fürth zu unterstützen", sagte er.

6. September: Medien: Messi darf den FC Barcelona 2020 ablösefrei verlassen 

Fußball-Superstar Lionel Messi darf nach Medienberichten den spanischen Meister FC Barcelona ablösefrei verlassen. Obwohl im Vertrag des Argentiniers eine Ablöse von 700 Millionen Euro festgeschrieben sei, habe sich Messi per Klausel das Recht vorbehalten, seinen Vertrag zu jedem 30. Juni ab 2020 einseitig zu kündigen, berichteten am Freitag die Zeitung "El País" und andere Medien unter Berufung auf den Verein. Der Vertrag des 32-Jährigen war 2017 bis zum 30. Juni 2021 verlängert worden.

Die katalanische Zeitung "El Periódico" schrieb am Freitag, Messi habe zwar nicht die Absicht, Barça zu verlassen. Der Mannschaftskollege von Nationaltorwart Marc-André ter Stegen habe aber auf die Klausel bestanden, um Einfluss auf die Einkaufspolitik üben zu können. Er wolle, dass Barcelona auf höchster Ebene konkurrenzfähig bleibe.

Messi gehört schon seit 2004 dem Profiteam des FC Barcelona an und somit der dienstälteste Spieler des Clubs. Nach Medienberichten hatte der fünffache Weltfußballer in diesem Sommer bei seiner Clubführung darauf gedrängt, dass der brasilianische Offensivstar Neymar nach zwei Jahren bei Paris Saint-Germain nach Barcelona zurückgeholt wird. Diesen Wunsch konnte ihm Clubboss Josep Bartomeu ihm aber noch nicht erfüllen.

6. September: Früherer Basketball-Nationalspieler Pethran gestorben 

Der deutsche Basketballsport trauert um den früheren Nationalspieler Rainer Pethran. Wie der Deutsche Basketball Bund am Freitag mitteilte, war Pethran im Alter von 68 Jahren bereits in der Nacht zu Montag nach schwerer Krankheit in München gestorben.

Mannschaftsfoto des USC Muenchen Basketball aus den 70er Jahren. Rainer Pethran steht in der hinteren Reihe, vierter von links
© Sven Simon

"Die Nachricht vom Tod unseres ehemaligen Nationalspielers Rainer Pethran macht mich sehr traurig. Rainer Pethran war zu seiner Zeit ein wichtiger Teil unserer Nationalmannschaft", sagte DBB-Präsident Ingo Weiss.

Der Flügelspieler absolvierte insgesamt 71 Länderspiele, nahm unter anderem 1972 an den Olympischen Spielen in München teil. 1971 wurde der gebürtige Augsburger mit seinem Verein USC München deutscher Vizemeister.

6. September: Nach Schlägerei: Russische Fußballer sollen aus Haft entlassen werden 

Nach mehreren Monaten im Straflager sollen die wegen einer Schlägerei verurteilten russischen Fußballer Pawel Mamajew und Alexander Kokorin vorzeitig aus der Haft entlassen werden. Die beiden ehemaligen Nationalspieler würden noch im September auf Bewährung freigelassen, urteilte ein Gericht nahe Belgorod am Freitag. Gegen die Entscheidung könne aber noch Berufung eingelegt werden. Mamajew und Kokorin waren im Mai zu jeweils rund anderthalb Jahren Straflager verurteilt worden; sie saßen bereits seit Oktober vergangenen Jahres in Untersuchungshaft. Sie hatten gemeinsam in Moskau zahlreiche Menschen angegriffen und verletzt. Auch der Bruder von Kokorin und ein weiterer Begleiter wurden verurteilt.

Der Stürmer Kokorin von Zenit St. Petersburg und der Mittelfeldspieler Mamajew vom FK Krasnodar spielten jahrelang in der russischen Nationalmannschaft, wurden aber für die WM 2018 in Russland nicht berücksichtigt. Sie waren bereits 2016 in die Schlagzeilen geraten, weil sie nach dem EM-Aus der Sbornaja bei einer Party in Monaco für etwa 250 000 Euro Champagner bestellt hatten. Beide wollten nach ihrer Freilassung ihre Fußball-Karriere wieder aufnehmen, teilten die Anwälte russischen Agenturen zufolge mit.

5. September: Jogi Löw ist offiziell Nichtraucher

Es war sein größtes Laster und er machte auch keinen Hehl draus. Bundestrainer Jogi Löw rauchte gerne vor und nach den Spielen der Nationalmannschaft seine Light-Zigaretten. Die Szene aus dem Viertelfinalspiel gegen Portugal bei der EM 2008, bei der Löw auf der Tribüne zum Glimmstängel griff, ist noch vielen Fans in Erinnerung. Doch damit ist nun Schluss. Löw hat mit dem Rauchen aufgehört, wie "Bild.de" berichtet. Bereits vor einem halben Jahr gab er demnach das Qualmen auf. Diese Entscheidung passt zu Löws ansonsten sehr gesundem Lebensstil. In Zukunft wird man den Bundestrainer also nicht mehr mit Zigarette in der Hand antreffen.

4. September: Helikopter bei Spaniens Radrundfahrt enttarnt Hanf-Anbauer 

Unbekannte Hanf-Anbauer haben den Radprofis der Spanien-Rundfahrt für einen Augenblick unfreiwillig die Show gestohlen. Ein Hubschrauber des spanischen Fernsehens zeigte bei der Liveübertragung der achten Etappe der Vuelta 2019 einem Millionenpublikum eine illegale Cannabis-Plantage auf dem Dach eines Wohnhauses der Gemeinde Igualada rund 60 Kilometer nordwestlich von Barcelona.

Auch die Polizei schaute zu. Wie Medien am Mittwoch unter Berufung auf die Behörden berichteten, nahmen die zuständigen Behörden am Wochenende Ermittlungen auf. Die rund 40 Hanfpflanzen seien inzwischen sichergestellt und vernichtet worden, hieß es. Die Hanf-Anbauer seien aber noch nicht gefunden worden. Aus der Hanfpflanze können die Drogen Marihuana und Haschisch hergestellt werden.

4. September: Vermisste spanische Skirennläuferin tot aufgefunden

Die seit elf Tagen vermisste ehemalige Skirennläuferin Blanca Fernández Ochoa ist am Mittwoch tot in einem Gebirge nahe Madrid gefunden worden. Die Leiche der 56-jährigen Olympia-Medaillengewinnerin sei auf dem Gipfel La Peñota (1945 Meter) in der Sierra de Guadarrama entdeckt worden, berichtete die spanische Zeitung "El País" unter Berufung auf Polizeiquellen. Woran Fernández Ochoa starb, war zunächst unklar. Den Angaben zufolge soll die Leiche eine schwere Kopfverletzung haben, die vermutlich von einem Sturz stammt. 

Seit Tagen hatten hunderte Einsatzkräfte - darunter Polizisten mit Spürhunden, die Zivilgarde und freiwillige Helfer - das Wandergebiet durchkämmt. Zuletzt waren auch Drohnen in dem teilweise unwegsamen Gebiet eingesetzt worden. 

Zahlreiche Polizisten und Helfer hatten tagelang nach der Vermissten gesucht
© Pablo Blazquez Dominguez

Die frühere Sportlerin hatte 1992 als Höhepunkt ihrer Karriere in Albertville im Slalom Olympia-Bronze gewonnen. Es war die zweite und bis heute letzte olympische Medaille für Spanien in den alpinen Wettbewerben. Ihr Verschwinden hatte in ihrer Heimat in den vergangenen Tagen viele Schlagzeilen gemacht. Ihrer Familie soll sie gesagt haben, sie wolle fünf Tage wandern gehen. Als sie nach dieser Zeit nicht zurückgekehrt war, hatten die Angehörigen die Behörden informiert. Am Sonntag wurde schließlich ihr Auto nahe Cercedilla in der Sierra de Guadarrama auf einem Parkplatz gefunden - in einer Gegend, wo viele Trekkingpfade starten.

3. September: Biathlon-Olympiasieger Halvard Hanevold ist tot

Der dreimalige norwegische Biathlon-Olympiasieger Halvard Hanevold ist tot. "Mit großer Trauer haben wir die Nachricht von Halvards Tod erhalten. Halvard war von zentraler Bedeutung für die Entwicklung des norwegischen und internationalen Biathlons und eine Quelle der Inspiration für junge Talente", sagte Arne Horten, der Präsident des norwegischen Biathlonverbandes, am Dienstagabend in einer offiziellen Verbandsmitteilung. 

Wie die norwegische Zeitung "Budstikka" mit Verweis auf Hanevolds Familie berichtete, sei der fünfmalige Weltmeister am Dienstagmorgen im Alter von 49 Jahren in seinem Haus in Asker gestorben. Die Todesursache wurde zunächst nicht bekannt. Er hinterlässt seine Frau und zwei Kinder.

Hanevold hatte seine Erfolgskarriere nach dem Gewinn von Staffel-Olympia-Gold mit 2010 beendet. In den letzten Jahren war er auch als Biathlon-Experte für den norwegischen Fernsehsender NRK tätig. "Ich bin geschockt und kann es nicht fassen. Halvard war ein Pionier. Es gibt nur wenige, die so viel geopfert haben wie er, um dorthin zu gelangen, wo er war", sagte die achtmalige Weltmeisterin Liv Grete Skjelbreid (45), die viele Jahre mit Hanevold im norwegischen Team war und zuletzt auch bei NRK zusammenarbeitete.

3. September: Emre Can nicht im Champions-League-Aufgebot von Juve

Der deutsche Fußball-Nationalspieler Emre Can ist von Juventus Turin überraschend nicht für die Gruppenphase der Champions League nominiert worden. Der 25 Jahre alte Profi fehlt im 22-köpfigen Aufgebot, das der italienische Fußballclub am Dienstagabend veröffentlichte.

Juve startet am 18. September bei Atlético Madrid in die Königsklassen-Saison 2019/20. Auch Bayer Leverkusen und Lokomotive Moskau gehören in der Gruppe D zu den Gegnern der Italiener mit ihrem Superstar Cristiano Ronaldo und Sami Khedira.

Bundestrainer Joachim Löw hatte Can erst kürzlich in den Kader für die EM-Qualifikationsspiele der DFB-Auswahl am 6. September in Hamburg gegen die Niederlande und drei Tage später in Belfast gegen Tabellenführer Nordirland berufen.

3. September: Fall Jatta - Zweitligisten ziehen Einspruch gegen Wertung ihrer Spiele gegen den HSV zurück

Im Fall Bakery Jatta ziehen die drei Zweitligisten ihre Einsprüche gegen die Wertung ihrer Liga-Spiele gegen den Hamburger SV zurück. Dies teilten der 1. FC Nürnberg, der Karlsruher SC und der VfL Bochum mit. Zuvor hatte das Hamburger Bezirksamt seine Ermittlungen gegen Jatta eingestellt und ausländerrechtliche Maßnahmen wegen der Zweifel an der Identität des Profis abgelehnt.

3. September: Deutsche Basketballer scheiden nach Blamage in WM-Vorrunde aus - Olympia in Gefahr

Durch eine historische Pleite ist das jähe Vorrunden-Aus für die deutschen Basketballer bei der WM in China besiegelt und der Traum von Olympia in großer Gefahr. Das Team um NBA-Star Dennis Schröder blamierte sich in Shenzhen mit 68:70 (39:37) gegen den Außenseiter Dominikanische Republik und kassierte die zweite Niederlage im zweiten Spiel, was erstmals passierte. Deutschland-Bezwinger Frankreich gab sich gegen Jordanien keine Blöße, so dass die Zwischenrunde ohne die Deutschen steigt. Damit sind auch die Chancen, sich für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio zu qualifizieren, deutlich gesunken. Zunächst muss ein Sieg im dritten WM-Spiel gegen Jordanien her, dann müssen auch Ergebnisse aus anderen Spielen stimmen, um noch nach Olympia zu können.

2. September: Achtelfinal-Aus für Alex Zverev bei den US Open

Alexander Zverev ist bei den US Open im Achtelfinale ausgeschieden. Deutschlands bester Tennisspieler verlor in New York gegen den Argentinier Diego Schwartzman mit 6:3, 2:6, 4:6, 3:6 und verpasste beim letzten Grand-Slam-Turnier der Saison den erstmaligen Einzug ins Viertelfinale. Zverev musste sich nach 3:08 Stunden geschlagen geben. Damit sind bei den US Open keine deutschen Tennisprofis mehr vertreten. Vor Zverev war auch Julia Görges im Achtelfinale ausgeschieden. Die 30-Jährige unterlag Donna Vekic aus Kroatien mit 7:6 (7:5), 5:7, 3:6.

2. September: VfB Stuttgart rückt durch 2:1 gegen Bochum auf Aufstiegsplatz vor

Dank seiner Heimstärke hat sich der VfB Stuttgart zum Abschluss des fünften Spieltags auf den zweiten Platz der 2. Fußball-Bundesliga verbessert. Der schwäbische Aufstiegsfavorit gewann gegen den VfL Bochum 2:1 (1:1) und versetzte den Gästen im ersten Spiel nach der Trennung von Trainer Robin Dutt den nächsten Dämpfer. Vor 48.624 Zuschauern trafen Spielgestalter Daniel Didavi (19. Minute) und der eingewechselte Stürmer Nicolas Gonzalez (48.) zum dritten VfB-Sieg im dritten Heimspiel der Saison. Bochum blieb trotz des Tors von Silvere Ganvoula (40.) auch unter Interimscoach Heiko Butscher ohne Sieg.

2. September: Van Dijk fordert Messi und Ronaldo, Klopp und ter Stegen nominiert 

Hollands Abwehrriese Virgil van Dijk fordert bei der Wahl zum Weltfußballer des Jahres 2019 wieder die Superstars Cristiano Ronaldo und Lionel Messi heraus. Der Innenverteidiger des FC Liverpool wurde nur vier Tage nach seiner Kür zu Europas Fußballer des Jahres wie die Mehrfachpreisträger Ronaldo und Messi für die Endausscheidung am 23. September in der Mailänder Scala nominiert. Van Dijk wäre der erste Niederländer seit Marco van Basten 1992 und der erste Abwehrspieler seit dem Italiener Fabio Cannavaro 2006, dem die Auszeichnung des Fußball-Weltverbandes zuteil wird. 

Beim FC Liverpool hatte der 28-Jährige maßgeblichen Anteil am Triumph in der Champions League mit Trainer Jürgen Klopp in diesem Jahr. Er traf unter anderem im Achtelfinal-Rückspiel beim FC Bayern (3:1). Im Finale gegen Tottenham Hotspur (2:0) wurde er zum besten Akteur des Spiels gekürt. Mit der niederländischen Nationalmannschaft schaltete er Deutschland in der Gruppenphase der Nations League aus und unterlag erst im Endspiel des neuen Wettbewerbs gegen Portugal (0:1).

Einzige deutsche Nominierte bei der Gala in der Mailänder Scala werden Klopp und Marc-André ter Stegen sein. Liverpool-Coach Klopp wurde am Montag in Mailand wie seine Premier-League-Kollegen Pep Guardiola von Manchester City und Mauricio Pochettino von Tottenham Hotspur in der Kategorie "Bester Trainer" in die Endausscheidung berufen. Nach dem Champions-League-Sieg mit den Reds gilt Klopp als Favorit auf den Titel.

2. September: Jérôme Boateng wechselt wohl doch nicht zu Juve

Ein möglicher Wechsel des früheren Nationalspielers Jérôme Boateng vom FC Bayern München zu Juventus Turin kommt laut Medienberichten nicht zustande. Wie "Sport Bild" und "Bild" melden, gab es keine Einigung über einen Transfer des Weltmeister-Verteidigers von 2014. Damit bleibe der 30-Jährige beim deutschen Fußball-Rekordmeister. Auch der TV-Sender Sky berichtete entsprechend. 

Boateng hatte am Sonntag kurzfristig bei den traditionellen Fotoaufnahmen der Münchner in Lederhosen zum kommenden Oktoberfest gefehlt. Dies hatte kurz vor Ablauf der Transferfrist am Montag neue Spekulationen um einen Wechsel des Innenverteidigers aufkommen lassen.

Boateng ist aktuell nur Ergänzungsspieler beim deutschen Meister. Beim italienischen Champion hatte sich Verteidiger-Routinier Giorgio Chiellini (35) einen Kreuzbandriss zugezogen und fehlt dem Team von Boatengs langjährigem DFB-Kollegen Sami Khedira monatelang.

2. September: Bezirksamt stellt Ermittlungen gegen Jatta ein

Die staatlichen Behörden haben die Ermittlungen gegen den Fußballprofi Bakery Jatta vom Zweitligisten Hamburger SV eingestellt. "Das Bezirksamt Hamburg-Mitte hat die bereits vorliegenden und neuen Unterlagen, die im Rahmen der Anhörung vorgelegt wurden, geprüft. Aus den dem Bezirksamt vorliegenden Unterlagen gehen keine belastbaren Anhaltspunkte hervor, die ausländerrechtliche Maßnahmen begründen würden. Die aufgekommenen Zweifel an der Richtigkeit der Angaben haben sich im Rahmen der Anhörung nicht bestätigt", teilt die Behörde mit. 

Das Bezirksamt hatte seit zweieinhalb Wochen in einem Anhörungsverfahren die Identität des Gambiers geprüft. Diese soll nach einem Bericht der "Sport Bild" in Zweifel stehen. Spekuliert wurde, dass Jatta einen anderen Namen haben und älter sein könnte.

1. September: Medienbericht: Boateng wechselt von Bayern zu Juve

Abwehrspieler Jérôme Boateng ist schon länger kein Stammspieler mehr beim FC Bayern München. Nach acht Jahren steht er kurz davor, den Bayern den Rücken zu kehren. Das berichtet zumindest die "Bild"-Zeitung (Bezahlinhalt). Demnach steht ein Wechsel zu Juventus Turin an. Die Indizien, die die Zeitung anführt: Nachdem Boateng gegen Mainz am Samstag nicht zum Einsatz kam, trainierte er am Sonntag individuell statt mit der Mannschaft und fehlte dann beim traditionellen Lederhosen-Fotoshooting für einen Bayern-Sponsor. Außerdem brauche Juve Ersatz für den lange verletzt ausfallenden Giorgio Chiellini.

1. September: Vor Drittliga-Südwest-Derby: Schwein mit Parole besprüht

Das Tier sei völlig dehydriert und erschöpft am Freitagmorgen auf einem Sportplatz in Mannheim gefunden worden, berichten die Tierretter
© Tierrettung Rhein Neckar

Vor dem Südwest-Derby des Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern beim SV Waldhof Mannheim am Sonntag ist ein Schwein mit Schmähparolen besprüht worden. Die Polizei fahndet nach den Verantwortlichen. Das Tier sei völlig dehydriert und erschöpft am Freitagmorgen auf einem Sportplatz in Mannheim gefunden worden, schrieb die Berufstierrettung Rhein Neckar auf Facebook. 

Wie ein Sprecher der Polizei am Sonntag sagte, laufen derzeit auch die Ermittlungen nach dem Eigentümer des Tieres, das keine Ohrmarke mehr trug. Das Schwein wurde versorgt, in ein Tierheim gebracht und auf den Namen "Lotta" getauft. Es gehe ihm bereits besser, vollständige Entwarnung könne jedoch noch nicht gegeben werden, teilte das Tierheim mit. Ein Zusammenhang zu der Drittligapartie liege natürlich nahe, erklärte der Polizeisprecher.

1. September: Frühere spanische Skirennläuferin Blanca Fernández Ochoa vermisst

Die ehemalige spanische Skirennläuferin und Olympia-Medaillengewinnerin Blanca Fernández Ochoa wird in ihrem Heimatland vermisst. Die 56-Jährige sei zuletzt am 23. August im Bezirk Aravaca in Madrid gesehen worden, seither fehle von ihr jede Spur, teilte die spanische Nationalpolizei auf Twitter mit. Die Behörde sucht nun öffentlich nach der Ex-Sportlerin und bat die Bevölkerung um Hinweise. 

Am Sonntag sei nun ihr Auto außerhalb von Madrid gefunden worden, so die Polizei. Nach spanischen Medienangaben wurde der schwarze Mercedes nahe Cercedilla entdeckt, einem beliebten Wandergebiet in der Sierra de Guadarrama. Von der Vermissten fehlte aber weiter jede Spur.

Fernández Ochoa, die in ihrer Karriere vier Weltcuprennen für sich entschied, hatte 1992 in Albertville im Slalom die Olympia-Bronze gewonnen. Es war die zweite und bis heute letzte olympische Medaille für Spanien in den alpinen Wettbewerben. Die erste olympische Medaille im Alpinsport des Landes hatte zuvor ihr Bruder Francisco (1950-2006) geholt, als er 1972 im japanischen Sapporo im Slalom Gold gewann.  

1. September: Bericht: Neymar gibt Wechsel-Hoffnung auf und bleibt bei PSG

Stürmerstar Neymar hat einem Medienbericht zufolge seine Hoffnung auf einen Wechsel zum FC Barcelona vorerst aufgegeben und wird nun doch bis auf Weiteres bei Paris Saint-Germain bleiben. Diese Entscheidung habe das Management des Brasilianers beiden Vereinen mitgeteilt, berichtete die französische Sportzeitung "L'Équipe" in der Nacht zum Sonntag. Um den französischen Fußball-Meister gen Barcelona verlassen zu dürfen, hatte der 27-Jährige demnach sogar angeboten, sich mit 20 Millionen Euro an der fälligen Ablöse zu beteiligen. Doch PSG habe sich trotzdem geweigert, ihm zu den von Barca gebotenen Konditionen die Freigabe zu erteilen.

Neymar war erst vor zwei Jahren für die Rekordablöse von 222 Millionen Euro von Barcelona nach Paris zum Team von Trainer Thomas Tuchel gewechselt. Sein Vertrag mit PSG läuft noch bis 30. Juni 2022. Neymar wollte unbedingt zurück zum Team um Lionel Messi und Nationaltorwart Marc-André ter Stegen, mit dem er 2015 die Champions League gewonnen hatte. Nun scheint der monatelange Wechselpoker schon vor Schließung des Transferfensters am Montagabend beendet.

30. August: Ex-Bundesliga-Profi Emir Spahic bei Autounfall schwer verletzt 

Der frühere Bundesliga-Profi und ehemalige Kapitän der bosnisch-herzegowinischen Nationalmannschaft, Emir Spahic, ist am Freitag bei einem Autounfall schwer verletzt worden. Das teilte der Fußballverband von Bosnien und Herzegowina, NFSBIH, auf seiner Internetseite mit. "Auch wenn die Situation ernst ist, befindet sich Spahic nicht in einem lebensbedrohlichen Zustand", hieß es vom Verband. Ein Hubschrauber werde den 39-Jährigen aus der Stadt Trebinje im Südwesten des Landes für weitere Behandlungen in die Hauptstadt Sarajevo fliegen. Zu dem Unfall sei es in der Nähe seines Wohnorts Gacko gekommen.

Spahic hatte seine Profi-Karriere im Jahr 1989 beim Fußballverein NK Celik Zenica in Bosnien und Herzegowina begonnen. Später spielte er unter anderem für Bayer Leverkusen und den Hamburger SV.

30. August: Europa League: Top-Lose für Gladbach und Frankfurt, Wolfsburg erwischt machbare Gruppe

Nach Hammerlosen in der Champions League haben auch die Bundesligateams in der Europa League attraktive Gegner zugelost bekommen. Die Eintracht aus Frankfurt, die erst am Donnerstag die Qualifikation geschafft hat, trifft in Gruppe F auf den FC Arsenal mit Mesut Özil und Bernd Leno. Die weiteren Gegner sind Standard Lüttich und Victoria Guimaraes aus Portugal. Mit AS Rom hat auch Borussia Mönchengladbach ein attraktives Los erwischt. Außerdem spielen die Fohlen gegen den aufstrebenden Istanbuler Verein Başakşehir FK und den Wolfsberger AC aus Österreich. In der Gruppe I darf sich der VfL Wolfsburg Hoffnung auf den Gruppensieg machen. Die Gegner der "Wölfe": KAA Gent, AS St. Etienne und die bisher auf europäischer Bühne weithin unbekannte Mannschaft von PFK Oleksandrija.

30. August: Oliver Kahn folgt Karl-Heinz Rummenigge als Vorstandsvorsitzender 

Der frühere Fußball-Nationaltorwart Oliver Kahn wird zum 1. Januar 2020 Vorstandsmitglied beim FC Bayern und folgt nach dem 31. Dezember 2021 auf Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Diese Entscheidung habe der Aufsichtsrat der Münchner getroffen, teilte der Club am Freitag mit.

Oliver Kahn ist für eine Position in der Chefetage des FC Bayern München im Gespräch
© Andreas Gebert

29. August: Uli Hoeneß zieht sich aus der Spitze des FC Bayern zurück 

Uli Hoeneß kandidiert nach Ablauf seiner Amtszeit in drei Monaten nicht wieder als Präsident des FC Bayern München. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister mitteilte, will der 67-Jährige auch den Vorsitz im Aufsichtsrat niederlegen, aber in dem Kontrollgremium weiterhin Mitglied bleiben. Als sein Nachfolger wurde der frühere Adidas-Chef Herbert Hainer vorgeschlagen.

Hoeneß verkündet Rückzug: Das sind die wahren Gründe 1430

29. August: Lewandowski verlängert bei Bayern bis 2023

Torjäger Robert Lewandowski hat seinen Vertrag beim FC Bayern München wie erwartet vorzeitig um zwei Jahre verlängert. Der 31 Jahre alte Pole will bis zum 30. Juni 2023 beim deutschen Fußball-Rekordmeister bleiben. Bei Ablauf des neuen Kontrakts wäre der Angreifer knapp 35 Jahre alt.

"Der FC Bayern ist meine sportliche Heimat geworden. Dazu fühlen wir uns auch als Familie in München sehr wohl. Ich bin davon überzeugt, dass wir in den nächsten Jahren noch viel erreichen werden", sagte Lewandowski laut Mitteilung vom Donnerstag. Sein ursprünglicher Kontrakt lief bis zum 30. Juni 2021. Karl-Heinz Rummenigge hob den Stellenwert des Ausnahmeangreifers hervor. "Robert ist für mich der beste Mittelstürmer der Welt und seit Jahren eine tragende Säule unserer Mannschaft. Daher sind wir sehr glücklich, dass er noch lange für den FC Bayern spielen wird", sagte der Vorstandschef. 

Lewandowski war vor fünf Jahren ablösefrei von Borussia Dortmund nach München gewechselt. In 246 Pflichtspielen erzielte er 197 Tore für die Münchner.

29. August: DFB-Ethikkommission verzichtet auf Verfahren gegen Tönnies

Die DFB-Ethikkommission verzichtet auf ein Verfahren gegen den Schalker Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies wegen dessen umstrittener Afrika-Äußerungen. Das teilte das Gremium am Donnerstag mit. Die Ethikkommission missbilligte allerdings die Äußerungen von Tönnies und wertete sie auch als "rassistisch". Tönnies' Aussagen seien ein Verstoß gegen die Grundsätze aus der Satzung des DFB. Es werde allerdings kein Verfahren eröffnet, "da Herr Tönnies bei der eingehenden Anhörung und Befragung überzeugend vermitteln konnte, dass er kein Rassist ist", hieß es in einer Stellungnahme der Ethikkommission.

Der 63 Jahre alte Fleischfabrikant Tönnies hatte vor gut einem Monat als Festredner beim "Tag des Handwerks" in Paderborn Steuererhöhungen im Kampf gegen den Klimawandel kritisiert. Stattdessen solle man lieber jährlich 20 Kraftwerke in Afrika finanzieren, so Tönnies. "Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn's dunkel ist, Kinder zu produzieren."

Für seine Aussagen hatte er sich später entschuldigt und sie selbst als "töricht" bezeichnet. Sein Amt als Aufsichtsratschef lässt er für drei Monate ruhen.

29. August: Löw beruft einen Neuling in die Nationalelf

Ohne den verletzten Leroy Sané, aber dafür mit Junioren-Top-Stürmer Luca Waldschmidt startet Joachim Löw in die EM-Saison. Der 23-Jahre alte Waldschmidt vom SC Freiburg avancierte bei der U-21-EM im Juni mit sieben Treffern zum besten Torschützen des Turniers. Nach dem langfristigen Ausfall von Sané wegen eines Kreuzbandrisses hat Löw eine Vakanz im Offensivbereich.  

Im Aufgebot zurück ist Toni Kroos. Der Topstar von Real Madrid hatte von Löw für die Juni-Partien in Weißrussland (2:0) und gegen Estland (8:0) eine Auszeit gewährt bekommen. Torwart Marc-André ter Stegen vom FC Barcelona, der damals angeschlagen passen musste, gehört wie auch Emre Can von Juventus Turin wieder zum Team.

 

Löw selbst hatte im Juni die Mannschaft wegen einer Verletzung nicht betreuen können und war durch seinen Assistenten Marcus Sorg vertreten worden.

Bei der Fortsetzung der EM-Qualifikation trifft Deutschland nach bislang drei Siegen in drei Spielen am 6. September in Hamburg auf die Niederlande. Drei Tage später steht das Duell bei den in der Ausscheidungsrunde ebenfalls noch unbesiegten Nordiren in Belfast an. Mit zwei weiteren Erfolgen wäre die Teilnahme an der Endrunde vom 12. Juni bis 12. Juli 2020 fast schon gesichert.

29. August: Formel 1 streicht Deutschland-GP aus dem Rennkalender 2020

 Im kommenden Jahr findet kein Formel-1-Rennen in Deutschland statt. Das geht aus dem Grand-Prix-Kalender hervor, der die Rekordzahl von 22 Rennen umfasst und am Donnerstag veröffentlicht wurde.

28. August: Lukas Podolski hofft auf Comeback im DFB-Trikot

Ex-Weltmeister Lukas Podolski kann sich vorstellen, noch einmal in das Trikot der deutschen Nationalmannschaft zu schlüpfen - und zwar im Team der U23 bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio. "Klar hätte ich Bock auf Olympia. Das ist für jeden Sportler etwas Geiles", sagte der für Vissel Kobe in der japanischen Fußball-Liga spielende 34-Jährige der "Sport Bild". "Wenn es Interesse gibt, bin ich bereit, mit den Verantwortlichen zu sprechen", fügte der 130-fache Nationalspieler und Weltmeister von 2014 hinzu. 

Die U21-Nationalmannschaft von Trainer Stefan Kuntz hatte sich durch ihren Halbfinal-Einzug bei der diesjährigen EM qualifiziert, war erst im Finale an Spanien (1:2) gescheitert. In Tokio tritt eine U23-Auswahl an, die Spieler müssen 1997 oder später geboren sein. Dazu darf Kuntz drei ältere Spieler nominieren.

Trainer Stefan Kuntz sagte der Zeitschrift zufolge: "Nach den Gesprächen mit den Vereinen werden wir einen vorläufigen Kader der Jahrgänge 1997 und jünger zusammenstellen. Dann wissen wir, welche Positionen wir noch besetzen müssen und ob wir vielleicht noch die Qualitäten von älteren Spielern benötigen, die der Kader nicht abdecken kann."  Laut "Sport Bild" wurde beim DFB intern darüber gesprochen, ob Podolski beim olympischen Fußballturnier für Deutschland auflaufen könnte.

27. August: Alexander Zverev quält sich über fünf Sätze in die 2. Runde der US Open

Alexander Zverev ist mit einem Fünfsatz-Krimi in die zweite Runde der US Open eingezogen. Der 22 Jahre alte Hamburger siegte in New York 6:1, 6:3, 3:6, 4:6, 6:2 gegen Radu Albot aus der Republik Moldau. An diesem Donnerstag spielt der beste deutsche Tennisprofi gegen Ivo Karlovic aus Kroatien oder den US-Amerikaner Frances Tiafoe um den Einzug in die dritte Runde. Der Weltranglisten-Sechste Zverev vermied damit anders als Angelique Kerber ein Erstrunden-Aus. Für die Kielerin hatten sich am Montag die enttäuschenden Ergebnisse fortgesetzt.

27. August: Schalker Anhänger zeigt Schiedsrichter nach Spiel gegen Bayern an 

Die ausgebliebenen Elfmeterpfiffe im Bundesligaspiel von Schalke 04 gegen Bayern München (0:3) beschäftigen nun sogar die Polizei. Ein wütender Schalke-Fan hat nach dem Spiel Anzeige wegen Betrugs gegen Schiedsrichter Marco Fritz und dessen Video-Assistenten Bastian Dankert erstattet. "Es gibt eine Anzeige gegen den Schiedsrichter und den Videoschiedsrichter", bestätigte eine Sprecherin der Polizei Gelsenkichen laut Medienberichten. Zuvor hatte die Polizei bereits getwittert: "Die Polizei ist verpflichtet, der Anzeige nachzugehen." Der Sachverhalt werde nun "zur Prüfung an die Staatsanwaltschaft gegeben".

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