Abschaffung des Ehegattensplittings könnte 500.000 Menschen in Arbeit bringen
Wer verheiratet ist, lässt sich meist gemeinsam steuerlich veranlagen. Doch das komplizierte Steuermodell führt dazu, dass sich Arbeit für viele Frauen weniger lohnt. Mit der Folge, dass sie den Berufseinstieg nach der Elternzeit länger aufschieben oder nur einen Minijob antreten. Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) hat nun mit einer Modellierung herausgefunden, dass die Abschaffung des Ehegattensplittings für eine halbe Million mehr Vollzeitarbeitskräfte sorgen würde.