Der ehemalige Spitzenbeamte Johannes Peterlik wird sich ab 17. März wegen Missbrauchs der Amtsgewalt sowie Verletzung einer Geheimhaltungspflicht vor Gericht verantworten. Ihm wird zur Last gelegt, als Generalsekretär des Außenministeriums ohne Erfordernis einen als "geheim" klassifizierten Bericht u.a. zum Nervengift Nowitschok angefordert und dem ehemaligen Verfassungsschützer Egisto Ott interne Dokumente zugänglich gemacht zu haben. Der Prozess ist auf drei Tage angesetzt.