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USA: Alarm im Pentagon – Ministerium teilweise abgeriegelt

Trump findet Inflation "großartig". Das Pentagon muss abgeriegelt werden. Alle Entwicklungen im Newsblog. Donnerstag, 11. Juni Alarm im Pentagon: Ministerium teilweise abgeriegelt Ein Gefahrenstoff-Alarm am US-Verteidigungsministerium hat einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Der Sender CNN berichtete unter Berufung auf Insider, die Stockwerke zwei bis fünf sowie einige Flure seien abgeriegelt worden. Evakuierungen seien im Gange. Rettungskräfte trügen Gasmasken und Chemikalienschutzanzüge. Die Sicherheitssysteme des Gebäudes hätten ein Problem mit der Luftqualität festgestellt, teilte Pentagon-Sprecher Sean Parnell in einer E-Mail mit. Daher seien Vorsichtsmaßnahmen ergriffen worden. Inzwischen, so berichtet es CNN, sei klar: Fehlalarm. Das fünfeckige Pentagon nahe der Hauptstadt Washington ist eines der größten Bürogebäude der Welt und war eines der Ziele der Terroranschläge am 11. September 2001. Trump: "Ich liebe die Inflation" Donald Trump hat mit einer überraschenden Äußerung zu der deutlich gestiegenen Inflation in den Vereinigten Staaten irritiert. "Die Zahlen waren großartig. Ich liebe die Inflation", antwortete er auf eine Frage eines Journalisten, ob der Anstieg der Teuerungsrate ihn nicht beunruhige. Warum er es genau gut findet, dass seine Landsleute mittlerweile deutlich mehr Geld etwa für den täglichen Einkauf und Benzin bezahlen müssen, ließ Trump zwar offen. Er stellte aber zugleich ein Abflauen der Inflation in Aussicht – wie genau, begründete er ebenfalls nicht. Mittwoch, 10. Juni Höchste Inflation seit Jahren in den USA Die Folgen des Iran-Kriegs haben die Inflation in den USA weiter angeheizt und die Teuerung erstmals seit drei Jahren über vier Prozent getrieben. Im Mai sind die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 4,2 Prozent gestiegen, wie das Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Damit legte die Inflation den zweiten Monat in Folge deutlich zu und stieg weiter über das von der US-Notenbank Fed angestrebte Ziel von zwei Prozent. Analysten hatten für die größte Volkswirtschaft im Schnitt einen Anstieg in dieser Höhe erwartet. Angetrieben wurde die Preisentwicklung weiter vor allem durch Kosten für Energie, die sich im Zuge des Iran-Kriegs deutlich verteuert hat. Für Energie musste im Mai 23,5 Prozent mehr gezahlt werden als vor einem Jahr. Besonders stark war der Anstieg der Benzinpreise. Der Kraftstoff hat sich etwa 40 Prozent verteuert. Schlüsselfigur der Demokraten: Platner gewinnt in Maine Er soll entscheidend zum Sieg der US-Demokraten bei den "Midterms" beitragen: Graham Platner hat seine Vorwahl im Bundesstaat Maine gewonnen und wird im November für einen Platz im Senat ins Rennen gehen. Bei rund 19 Prozent ausgezählter Wahlzettel lag Platner mit über 73 Prozent der Stimmen vorn, wie der Sender CNN berichtete. Auch andere Medien riefen Platner als Sieger aus. Auf dem zweiten Platz lag abgeschlagen mit 19 Prozent Janet Mills. Für die Demokraten ist Platner eine Schlüsselfigur für die sogenannten Midterms. Bei den Zwischenwahlen am 3. November wird rund ein Drittel des Senats und das komplette Repräsentantenhaus neu gewählt. Wegen der aktuell knappen Mehrheitsverhältnisse der Republikaner in beiden Parlamentskammern könnte jedes einzelne Mandat darüber entscheiden, wer am Ende die Macht im Kongress hat. Es könnte also auf einige wenige Rennen ankommen. Eines davon erwarten die Demokraten in Maine. Sie rechnen sich Chancen aus, dass der politische Neuling Platner der Republikanerin Susan Collins ihren Sitz im Senat abnimmt. Platner war zuvor wegen seines Umgangs mit Frauen in die Schlagzeilen geraten. Mehrere Ex-Partnerinnen hatten ihm laut der US-Zeitung "New York Times" einschüchterndes und verstörendes Verhalten vorgeworfen. Eine ehemalige Partnerin sprach auch von einer körperlichen Auseinandersetzung. Der Veteran gab zu, mit posttraumatischer Belastungsstörung und Alkoholmissbrauch zu kämpfen, wies jedoch Vorwürfe wegen Einschüchterung oder körperlicher Übergriffe zurück. In der Kritik stand er zudem wegen eines Tattoos und dessen Ähnlichkeit zu einem Nazi-Symbol. Platner ließ sich das Totenkopf-Symbol mittlerweile mit einem anderen Motiv überstechen. US-Kongress bewilligt 70 Milliarden Dollar für Trumps Einwanderungspolitik Nach dem US-Senat hat nun auch das Repräsentantenhaus in Washington ein Gesetzespaket gebilligt, mit dem 70 Milliarden Dollar (gut 60 Milliarden Euro) für die rigorose Migrationspolitik von US-Präsident Donald Trump freigegeben werden. Damit ende nach monatelangem Streit der Blockadeversuch der oppositionellen Demokraten, erklärte am Dienstag der Mehrheitsführer der Republikaner im Repräsentantenhaus, Mike Johnson. Konkret soll das Geld in den kommenden drei Jahren an die Einwanderungs-, Grenzschutz- und Zollbehörden fließen. Das Gesetz wurde im Repräsentantenhaus dank der Mehrheit der Republikaner in der Kongresskammer verabschiedet. Nun fehlt nur noch die Unterschrift von Trump, damit es in Kraft tritt. Dies gilt als reine Formsache, der Präsident hatte seit Monaten auf die Freigabe der Gelder gedrungen. In dem Streit hatten die Demokraten zu Jahresbeginn schärfere Auflagen für die US-Einwanderungsbehörde ICE und den Grenzschutz verlangt, nachdem in der Stadt Minneapolis am Rande von Protesten gegen Abschieberazzien zwei US-Bürger getötet worden waren. Im Februar und März kam es deshalb für 70 Tage zu einer Haushaltssperre für das Heimatschutzministerium. Mit ihren Forderungen konnten sich die Demokraten aber letztlich nicht durchsetzen. Dienstag, 9. Juni Trump besucht New York: "Er hätte besser zu Hause bleiben sollen" Die Stadt New York ist im Sportfieber. Allerdings nicht wegen der bald startenden Fußball-WM, sondern wegen der Basketball-Meisterschaft. Die Erfolgswelle will auch US-Präsident Trump für sich nutzen. Lesen Sie hier die gesamte Reportage unseres New-York-Korrespondenten. Ältere Nachrichten zur Politik in den USA lesen Sie hier .

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