Brennendes Gefahrgut: Rund 25 Paletten mit Akkus brennen auf Firmengelände
Die Nachlöscharbeiten sind aufwendig, eine Gefahr für Anwohner bestehe aber nicht. Auch an einem Supermarkt gerieten entsorgte Batterien und Akkus in Brand. Wie ein Mitarbeiter Schlimmeres verhindert.
In einer Industriefirma in Karlstein am Main (Landkreis Aschaffenburg) haben rund 25 Paletten mit Akkus gebrannt. Den Angaben der Feuerwehr zufolge standen die Paletten im Außenbereich des Betriebs am Morgen in Flammen, als die Einsatzkräfte eintrafen. Ein Übergreifen des Feuers auf weitere Lagerteile und das Gebäude sei verhindert worden. Verletzte gab es laut Feuerwehr nicht.
Um zu verhindern, dass sich die Akkus erneut entzünden, seien sie in Containern transportiert und geflutet worden. Dafür sei unter anderem ein Teleskoplader eingesetzt worden, hieß es. Messungen in der Luft ergaben laut der Feuerwehr keine Hinweise auf eine Gefahr für die Bevölkerung.
Entsorgte Batterien und Akkus brennen
Einen weiteren Einsatz wegen brennenden Gefahrguts hat es in der Oberpfalz gegeben. In einem Entsorgungsbehälter eines Supermarktes in Obertraubling (Landkreis Regensburg) haben alte Akkus gebrannt. Den Angaben nach hatte ein Mitarbeiter am Freitag bemerkt, dass Rauch aus dem Container für entsorgte Batterien und Akkus aufstieg, wie die Polizei mitteilte. Der Mitarbeiter habe den Behälter nach draußen gebracht, bevor sich der Brand ausweitete. Ein Großaufgebot der Feuerwehr wurde alarmiert, da es sich um brennendes Gefahrgut handelte, wie weiter mitgeteilt wurde. Der Brand sei gelöscht worden, der Schaden belaufe sich auf mehrere hundert Euro.