Nach der überraschenden Heimpleite am Sonntag konnten die Bayern Alba nach einer hart umkämpften Partie niederringen. Am Freitag winkt die Titelverteidigung. Die Basketballer vom FC Bayern München haben sich den ersten Matchball zur Meisterschaft geholt. Die Bayern gewannen am Mittwochabend das dritte Spiel der Finalserie bei Alba Berlin mit 91:83 (43:40). Damit führen die Bayern in der Best-of-Five-Serie mit 2:1 und können am Freitag in Berlin die dritte Meisterschaft in Serie perfekt machen. Bester Berliner Werfer vor 8899 Zuschauern in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle war Jack Kayil mit 17 Punkten. Bei den Bayern kam Nenad Dimitrijevic auf 19 Zähler. Bei lautstarker Stimmung und vor den Augen der drei deutschen Welt- und Europameister Franz Wagner, Dennis Schröder und Maodo Lo legten beide Teams gleich mächtig los. Der Spielfluss war sofort da und fast jeder Wurf auch ein Treffer. Besonders bei Alba fielen die Dreier gleich. So konnten sie Mitte des ersten Viertels 19:16 in Führung gehen. Aber die Bayern zeigten sich wenig beeindruckt und trafen ebenfalls fast nach Belieben. Bayern hat in der Schlussphase mehr Reserven Zu Beginn des zweiten Abschnitts erhöhten die Bayern dann ihre Intensität in der Defensive. Alba fand dagegen kaum noch Mittel und leistete sich viele Ballverluste im Spielaufbau. Auch die Dreier wollten nicht mehr fallen. Und das bestraften die Gäste eiskalt, zogen bis auf 39:30 davon. Doch anschließend vergaben auch die Bayern einige Würfe und die Gastgeber konnten bis zur Pause wieder etwas verkürzen. Und es blieb auch nach dem Seitenwechsel eng. Verbissen wurde um jeden Ball gekämpft - besonders von den Berlinern. Kurz vor Ende des dritten Viertels gingen sie unter Riesenjubel nach langer Zeit wieder 60:59 in Führung. In der Schlussphase hatten die Gäste aber die größeren Reserven. 87 Sekunden vor Ende sorgte Andreas Obst mit drei verwandelten Freiwürfen zum 83:74 für die Entscheidung.