Die Privatvermögen wachsen, vor allem bei den jetzt schon vorher Reichen. Die reichsten 3,9 Prozent in Deutschland besitzen 46 Prozent des Gesamtvermögens. Die weltweiten Privatvermögen sind 2025 deutlich gestiegen, vor allem in Europa, im Nahen Osten und Afrika. Die Gesamtsumme stieg um 10,8 Prozent, berichtet die Schweizer Bank UBS. In Europa, dem Nahen Osten und Afrika war der Zuwachs überdurchschnittlich. Mehr als die Hälfte des globalen Privatvermögens sei in den USA und China konzentriert. Die Vermögen oberhalb von 5 Millionen seien besonders stark gewachsen. Weltweit stiegen fast eine Million Menschen zu Millionären (in US-Dollar) auf, fast die Hälfte davon in den USA, gefolgt von China, Japan, Deutschland, Großbritannien und Frankreich . Die Zahl der Millionäre in Deutschland In Deutschland gab es im vergangenen Jahr nach der Berechnung der UBS rund 2,6 Millionen Dollar-Millionäre, ein Prozent mehr als 2024. Eine Million Dollar entspricht rund 880.000 Euro. Das entspricht 3,9 Prozent der Menschen ab 18 Jahren. Sie besitzen rund 46 Prozent des gesamten Privatvermögens in Deutschland. 9,8 Prozent der Erwachsenen besaßen weniger als jeweils 10.000 Dollar. Beim durchschnittlichen Vermögen liegen die Schweizer weltweit auf Platz 1, mit einer Summe von 910.382 Dollar pro Erwachsenem, gefolgt von den US-Amerikanern und den Luxemburgern. Deutsche liegen in dieser Statistik auf Platz 14, mit umgerechnet durchschnittlich rund 304.000 Euro Vermögen. Dazu zählen auch Immobilien. Warum Durchschnittswerte täuschen Die Summe sagt nicht viel über die Lebenssituation in Deutschland aus. Auf die Durchschnittssumme käme man beispielsweise, wenn fünf Personen nur 3.000 Euro Vermögen hätten und fünf Personen 605.000 Euro. "Eine kleine Gruppe besonders wohlhabender Personen kann beispielsweise den durchschnittlichen Wohlstand einer ganzen Nation leicht in die Höhe treiben und dadurch den Eindruck erwecken, dass es den Einwohnern besser geht, als dies tatsächlich der Fall ist", schreibt die Bank.