Im Internet muss sich Collien Fernandes viele Kommentare gefallen lassen. Nicht alle lässt sie unkommentiert – im Gegenteil. Nachdem am Wochenende neue Details zum Familienleben von Collien Fernandes publik wurden, meldete sich die 44-Jährige auf Instagram zu Wort. Da erklärte sie, warum sie sich entschlossen hat, die Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen öffentlich zu machen. Während sie viel Verständnis für ihre Worte bekam, gab es auch einige, die sie kritisierten. Auf einige Kommentare hat Fernandes direkt geantwortet. Eine Person schrieb zum Beispiel: "Tja, Augen auf bei der Partnerwahl. Da haben möglicherweise beide Beteiligten geschludert." Fernandes reagierte darauf gekonnt mit einer Frage: "Dieter Nuhr? Bist du's?", fragte sie. Damit spielte sie auf den Comedian an, der erst vor wenigen Wochen einen Witz über Femizide in seiner Show machte. "Es gibt in Deutschland zig Millionen Männer: Die Wahrscheinlichkeit, in einer Beziehung auf einen Frauenmörder zu treffen, ist praktisch null", so Nuhr. Und weiter: "Zur Sicherheit wäre es nicht schlecht, wenn man den Partner vor dem Geschlechtsverkehr einmal kennenlernt." Nicht lustig: Dieter Nuhr verscherzt sich Collien Fernandes: "Das kann ja wohl nicht wahr sein" Der Kommentar unter den Beitrag von Fernandes wurde noch von einer weiteren Frau kommentiert, die ebenfalls keine Unbekannte ist. Sally Özcan, die auf Instagram rund 1,3 Millionen Follower mit Koch- und Backvideos erreicht, schrieb: "So ein dummes Geschwätz. Das nennt man Gaslighting, Manipulation, psychische Gewalt und vieles mehr. Nein, hier gibt es einfach einen Täter und viele Opfer. Frau und Kinder und die ganze Familie, die darunter leidet." Viele weitere Prominente schrieben bereits etwas unter Fernandes Beitrag. Moderatorin Ruth Moschner meinte zum Beispiel: "Danke. Wir sind da. Volle Solidarität." Auch Musiker Jan Delay meldete sich zu Wort. Er schrieb: "Alle Kraft der Welt für dich und deine Tochter." Autorin und Politikwissenschaftlerin Düzen Tekkal sprach Collien Fernandes noch einmal Mut zu. Sie schrieb: "Wir stehen an deiner Seite und werden keinen Zentimeter weichen. Du trägst diese ganze Ungerechtigkeit nicht allein. Die Scham wird und muss die Seiten wechseln. Danke, dass du es rauslässt. Danke, dass du aussprichst, was so lange verschwiegen wurde. Wir stehen hinter dir."