Mit Diplomatenkennzeichen: Auto stürzt Böschung hinab - vier Schwerverletzte
Ein schwerer Verkehrsunfall sorgte für Einschränkungen auf der A20 im Landkreis Vorpommern-Rügen. Unter den Verletzten sind zwei Kinder. Am Stauende gab es einen weiteren Unfall.
Bei einem Unfall auf der A20 bei Grimmen (Landkreis Vorpommern-Rügen) sind am Morgen vier Menschen schwer verletzt worden. Unter den Verletzten seien auch zwei Kinder, teilte ein Sprecher der Polizei mit. Der Fahrer habe die Kontrolle über seinen Wagen verloren, sei von der Fahrbahn abgekommen und neben einer Autobahnbrücke fünf Meter tief eine Böschung hinab gestürzt.
Auf Bildern vom Unfallort war zu sehen, wie das Fahrzeug in einem Bach unter der Brücke lag. Das Kennzeichen des Autos weist den Wagen als Diplomatenfahrzeug aus. Ein Rettungshubschrauber und mehrere Rettungswagen brachten einen 61-Jährigen, eine 36-Jährige und die beiden Kinder in Krankenhäuser.
Auch Tiere im Auto
Neben den vier Verletzen befanden sich auch drei Hunde im Auto, die den Unfall aktuellen Erkenntnissen zufolge überlebten. Die A20 in Fahrtrichtung Rostock wurde kurzzeitig voll gesperrt. Später wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt. Zur Unfallursache und dem genauen Unfallhergang machte die Polizei zunächst keine Angaben.
Weiterer Unfall am Stauende
Am Ende des durch den Unfall ausgelösten Staus kam es am Vormittag noch zu einem Folgeunfall. Wie der Polizeisprecher mitteilte, fuhr ein 77-Jähriger mit seinem Wagen auf die stehenden Autos auf. Er und seine 72 Jahre alte Beifahrerin wurden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Autos am Stauende erlitt leichte Verletzungen.