Hitzetote: RKI: Rund 200 Menschen in Brandenburg durch Hitze gestorben
Brandenburg erlebte einen außergewöhnlich warmen Sommer. In Brandenburg starben deutlich mehr Menschen durch Hitze als vergangenes Jahr.
In Brandenburg sind nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) in diesem Jahr bisher rund 200 Menschen in Zusammenhang mit Hitzeperioden gestorben. Das geht aus einem aktuellen Wochenbericht des Instituts hervor, der den Zeitraum vom 6. April bis zum 6. September 2026 betrachtet.
Damit liegt die Zahl deutlich über der des Vorjahres: Für 2025 meldete das Institut 30 Hitzetote. Mehr hitzebedingte Todesfälle als dieses Jahr gab es in den vergangenen zehn Jahren laut RKI zweimal: 2018 mit geschätzt 280 und 2019 mit geschätzt 240 Hitzetoten.
Deutschlandweit geht das RKI bislang von etwa 16.000 Hitzetoten aus. Das sind wesentlich mehr Menschen als in den vergangenen zehn Jahren. Die mit Abstand höchsten Werte seit 2016 hatte das RKI im Jahr 2018 mit 9.200 Hitzetoten und im Jahr 2019 mit 7.300 Hitzetoten. Die Zahlen für die vergangenen Jahre können im Vergleich zu früheren RKI-Angaben variieren, da die Schätzungen jede Woche neu berechnet werden.