Soziales Engagement: 650.000 „Bufdis“ in 15 Jahren Bundesfreiwilligendienst
Pflege, Sport, Naturschutz - seit 2011 gibt es den Bundesfreiwilligendienst. Hunderttausende Menschen haben sich seitdem engagiert. Bei einer Festveranstaltung in Köln wird das gewürdigt.
Bundesfamilienministerin Karin Prien hat zum 15-jährigen Bestehen des Bundesfreiwilligendienstes das Engagement von Hunderttausenden Menschen gewürdigt. „Wer sich freiwillig für andere einsetzt, leistet einen wichtigen Beitrag für unser Land - und sammelt zugleich Erfahrungen, die ein Leben lang bleiben“, sagte die CDU-Politikerin anlässlich einer Festveranstaltung des für den Bundesfreiwilligendienst zuständigen Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben in Köln.
Seit dem 1. Juli 2011 hätten sich rund 650.000 Menschen aktiv eingebracht und gezeigt, freiwilliges Engagement stärke gesellschaftlichen Zusammenhalt und Demokratie. Jährlich sind es den Angaben zufolge rund 35.000 Bundesfreiwillige jeden Alters, die sich im sozialen, ökologischen und kulturellen Bereich, im Sport, in der Integration sowie im Zivil - und Katastrophenschutz für das Gemeinwohl einsetzten.
Der Bundesfreiwilligendienst wurde 2011 mit der Aussetzung der Wehrpflicht und dem Ende des Zivildienstes eingeführt. Er kann zwischen 6 und 18 Monaten geleistet werden. Freiwillige erhalten ein sogenanntes Taschengeld in Höhe von aktuell maximal 676 Euro monatlich.