Von London bis Warschau fällt ein hartes Urteil: Die Wahlergebnisse in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern hallen international nach. Nach den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern reagiert die internationale Presse. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz muss Kritik einstecken. So titelt die britische Zeitung "The Telegraph" nach Bekanntgabe der ersten Ergebnisse: "Merz hält sich nach demütigender Doppelniederlage an der Macht." Blitzanalyse zu den Wahlen: Diese Partei kann sich nur selbst stoppen Schwesig teilt aus: "Ich war die Frau gegen Blau" "Realitätsfern, unsensibel und arrogant" Zudem schreibt das Blatt über Bundeskanzler Friedrich Merz: "Der Mitte-rechts stehende CDU-Vorsitzende ist wegen seines Versagens, die angeschlagene deutsche Wirtschaft zu reformieren und den Aufstieg der AfD einzudämmen, unter Rücktrittsdruck geraten. Mit einer Zustimmungsquote von nur 10 Prozent ist er bei den Wählern und seinen eigenen Parteimitgliedern, die ihn als realitätsfern, unsensibel und arrogant bezeichnen, äußerst unbeliebt." "Behält Friedrich Merz sein Amt?", fragt die polnische Tageszeitung "Gazeta Wyborcza" . Weiter schreibt das Blatt: "Die Deutschen verfolgen die Wahlen in beiden Bundesländern mit großer Aufmerksamkeit, weil nach den Wahlen in Sachsen-Anhalt, wo die CDU eine enorme Niederlage erlitt, die weitere Kanzlerschaft von Merz infrage gestellt wurde. Als er die Führung der CDU übernahm, hatte Merz versprochen, dass er die Unterstützung für die AfD halbieren würde. Heute wird ihm vorgeworfen, dass er zum Wachsen ihrer Popularität beigetragen hat." Zahlen und mögliche Koalitionen: Alle Ergebnisse der Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern AfD-Chefin Weidel: Merz muss Konsequenzen ziehen Grundsatzrede des Kanzlers: "Das ist ein Desaster" – Merz will dennoch im Amt bleiben "Seine Beliebtheitswerte sind schwach" Auch der britische Sender BBC spekuliert über ein Ende für Merz: "Der umstrittene deutsche Kanzler hat versprochen, im Amt zu bleiben – obwohl Prognosen in zwei Landtagswahlen empfindliche Niederlagen für seine CDU zeigen." Der Sender schreibt weiter: "Merz nennt die Ergebnisse 'ein Desaster' für die Partei. (...) Merz steht unter wachsendem Druck. Seine Beliebtheitswerte sind schwach, und es gibt Gerüchte, dass er noch während der Legislaturperiode in einem Kanzlertausch ersetzt werden könnte." "Ergebnis schickt Schockwellen" Und der amerikanische TV-Sender CNN schreibt: "Friedrich Merz' CDU steht vor furchtbaren Wahlergebnissen und wird vom Aufschwung der weit rechten AfD und linken Parteien unter Druck gesetzt." CNN schreibt weiter: "Das Ergebnis schickt Schockwellen durch Deutschlands politisches Establishment und verstärkt Spekulationen über Merz' Zukunft."