Nur sechs Punkte aus sechs Bundesliga-Spielen: Beim VfB Stuttgart zieht die Vereinsführung wohl Konsequenzen. Die Maßnahmen betreffen nicht nur das Training. Beim VfB Stuttgart hat die Vereinsführung nach einem schwachen Bundesliga-Start Konsequenzen gezogen. Laut "Sport Bild" wurden die Profis im Oktober schriftlich angewiesen, auf dem Vereinsgelände künftig nur noch Dienstwagen der Marken Mercedes und Porsche zu fahren. Gleichzeitig habe Trainer Sebastian Hoeneß die Trainingsbelastung erhöht und seinen Umgang mit der Mannschaft verändert. Hintergrund der Fahrzeugregel: Mehrere Spieler seien offenbar regelmäßig mit privaten Luxusautos zur Stuttgarter Geschäftsstelle gefahren. Darunter befanden sich laut "Sport Bild" ein roter Ferrari , ein schwarzer Rolls-Royce Cullinan und ein violetter McLaren. Innenverteidiger Ameen Al-Dakhil (24) soll den McLaren häufig genutzt haben. Wer künftig mit einem anderen Fahrzeug auf dem Spielerparkplatz erscheint, muss laut dem Bericht mit einer Geldstrafe rechnen. Für die Regelung soll es zwei Gründe geben: Sowohl die Mercedes-Benz Group AG als auch die Porsche AG halten jeweils etwas mehr als zehn Prozent der Anteile an der VfB Stuttgart 1893 AG und wollen als Anteilseigner wohl entsprechend repräsentiert werden. Außerdem will die Vereinsführung laut Bericht den Fokus der Mannschaft auf das Sportliche lenken. Hoeneß stellt wohl Training um Trainer Sebastian Hoeneß habe deshalb während der vergangenen Länderspielperiode reagiert. Die Einheiten dauern nun länger und sind intensiver als zuvor, so die Zeitung. Auf dem Trainingsplan stehen unter anderem Diagonalläufe ohne Ball über den gesamten Platz als Willensschulung. Obendrein lasse Hoeneß verstärkt Zweikämpfe trainieren, da er mit der bisherigen Quote seiner Spieler unzufrieden sei. Verändert habe sich auch seine Kommunikation mit der Mannschaft. Individuelle Fehler spreche Hoeneß laut der Zeitung gelegentlich vor dem gesamten Team an, nicht mehr ausschließlich im Einzelgespräch.