Nach der Amokfahrt in einer Leipziger Einkaufsstraße war der Bedarf an psychotherapeutischer Betreuung groß. Wie Betroffenen geholfen wurde. Nach der Amokfahrt in Leipzig Anfang Mai ist der Bedarf an psychotherapeutischer Unterstützung hoch gewesen. Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Sachsen schaufelten Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten viele zusätzliche Behandlungstermine frei. Innerhalb einer guten Woche nach dem Vorfall seien 41 von 45 vermittelten Terminen absolviert worden. Die Krisenversorgung sei über den Patientenservice unter der Nummer 116 117 organisiert worden. Nach Einschätzung der KV konnte so erfolgreich schnelle Hilfe geleistet werden. Am 4. Mai war ein 33 Jahre alter Mann mit einem Auto in eine zentrale Einkaufsstraße in Leipzig gefahren. Durch die Amokfahrt starben zwei Menschen – eine 63-jährige Frau und ein 77-jähriger Mann. Sechs weitere Menschen wurden verletzt. Der Täter wurde gestellt und zunächst in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. Gegen ihn wird wegen Mordes und Mordversuchs ermittelt.