Museen: Neue Masche: Volkskunstmuseum mit Strickbibliothek
Im Museum für Sächsische Volkskunst entsteht eine Bibliothek voller Strickanleitungen und persönlicher Geschichten. Was Besucher dort ab November selbst ausprobieren können.
Stricken liegt im Trend und kommt fortan auch ins Museum. Das Museum für Sächsische Volkskunst im Verbund der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) richtet eine dauerhafte „Strickbibliothek“ ein und lädt am letzten Oktobertag zur „Langen Nacht des Strickens“. Dann agiert auch Autorin Ebba D. Drolshagen an der Nadel, die mit ihrem Buch „Zwei rechts, zwei links. Geschichten vom Stricken“ die Inspiration für die Bibliothek geliefert und den Aufbau mit einer Spende unterstützt habe, teilten die SKD mit.
Museum sammelte Anleitungen und Geschichten rund ums Stricken
Die Strickbibliothek enthält Bücher und Hefte mit Strickanleitungen von etwa 1920 bis heute – gespendet von Menschen aus Dresden und Umgebung, hieß es. Darüber hinaus hat das Museum in den vergangenen Monaten Geschichten rund ums Stricken gesammelt. Gäste können die Strickbibliothek ab 1. November zu den Öffnungszeiten des Hauses besuchen, in den Büchern stöbern, die Geschichten lesen und neue hinzufügen oder im Sessel selbst zu Nadeln und Faden greifen.
Freitags wird künftig gemeinsam gestrickt
Drolshagen gibt am Eröffnungstag unter dem Titel „Der rote Faden – Geschichten über die Geschichte des Strickens“ einen Abriss zu der beliebten Freizeitbeschäftigung. Ab 6. November können Fans jeden Freitag von 14 bis 17 Uhr unter dem Motto „Freitags wird gestrickt“ im Museum gemeinsam ihrem Hobby frönen.